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Bodenfatz ilt ein vort.relTlicher Dünger, und wird als fol-ciier genulzt. Die Ge Helle mit den St igetüchern , aufwelchen der Schaum und der Wannen - Bodenfalz gebrachtwerden, milllen , um die Gähruug mügliclift zu verhüten,welche dnrdi IVä’nne befördert wud, an einen kühlenlind luftigen Ort geflellt werden , zumal da das Ablaufender Kläre durch diele Seigetiicher deshalb nur hingiämvon Hatten geht, weil die Zwilchen räume der Säogetiicherdurcii den lieh daran legenden Schaum und liodeuiktz theilsvei'iiopft, theils lehr verenget werden.
§. 220.
Nachdem ich vorHchend , das mechani fclic Verfahrenbey der Operation der Klärung des Runkelrübenfaftesmitmöglichfter Genauigkeit belclirieben habe, gehe ich zurBefqhreibung des ehemifch -techmlchen Theils derfelbeaüber, in der wohl gereinigten, wagerecht gehellten, mitdem Dampfkeflel vorbeichriebener Art durch die Dampf-leitnngsröhre in Verbindung gebrachten Klärpfanne, aufderen dicht an ilirem Boden angelötheten aus derleibenseführlen Rohre die rechtwinkliche Ablalsröhre aufwärtsiieliend aafgefetzt iil , wird io viel gepulverte weifse Krei-de gleichförmig über den Boden geflreut, als erforderlichiH, damit auf 42 Pfund Runkelrübenläft, oder den In-hatt eines darin einziibringenden Topfs , des Tages vorhergelauerten Safts, 7-*- LoLh komme. Hierauf wird in derPfanne über die Kreide der Inhalt gelammter Töpfe mitgelauertem Saft gebracht, womit liejedoch nur höchlleusbis auf f ihrer Höhe angefüllt werden darf, weil infoi-cher für den, bey der Klärung lieh bildenden Schaum,Iiauin bleiben muls. An den Wänden der Töpfe bleibtnach ihrem Ausgiei’sen in der Pfanne Saft hängen; diefennoch zu gewinnen, Hellt man iblche nach der Ausleerungneben einander hin, damit lieh der an ihrenSeitenwändeiianhängend gebliebene Saft auf dem Boden derleiben verei-nigen kann, welcher alsdann in der Pfanne nachgetragenwird. Den obern Saft in des Tages vorher gelauertenSafttöpfen lindet man ganz klar und weinheli, dagegen iltder untere Theii, der mit dem durch die Säure in Fiok-kengeflait ahgefchiedenen Eyweifsltoff und den andern ausdem Safte abgefetzten Unreinigkeiten vermifcht iH, felirtrübe und von grauer Farbe. Der in der Pfanne einge-tragene gelauerte Saft wird mit der Kreide foglcieh durch.Rühren auf das beite vermifcht. Der £\reck, der durch