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benäite ans, allein von den fein" zahlreichen Blüthen fez-zen zu wenig Saamen an, auch wird foleher wenigervollkommen , fo dafs lieh in den Kapfeln nicht die An-zahl der Körner bildet, die lie bey einer vollkommenemAusbildung einlchlieJ’sen, und aufserdem kommt bey einerfehl- üppigen Vegetation, die alsdenn bis im fpälenlierbltimmer Jortgeht, und wo immer neue Blüthen lieh zeigen,nur ein geringer Thcil des Saamens zur Reife, fo dafsinan, fo lehr der Anfohein dagegen zu ftrciLcn fcheinl, dennoch fowolil an der Menge des zu gewinnenden Saamen«,als an der Vollftändigkeit delfelben verliert.
§. 129.
Ein etwas bindender und lieh feflfetzcnder Boden hatzum Saamen-Anbau vor einem lockern, befonders wenner in Folge feiner Lage nicht gegen den Wind etwas ge-fchiitzt ill, den Vorzug, dafs Stürme die Bilanzen nichtfo leicht umwerfen, dagegen Harke Winde durch gänzli-ches Umwerfen und Entwurzeln der Pilanzen oft grofseVerwüftungen in Saamenpflanzuiigen auf zu lockerm Ro-den anrichten, befonders wenn die Stengel hoch gellen,ausgebreitet lind, und dem Winde viel Fläche entgegenHellen.
§. i3o.
Ein durch Bäume oder andere Gegenllände befchatte-ter Boden ilt zum Saamen - Anbau nicht anwendbar , weildie Pilanzen im Schatten meillens bis im fpäteilen Herbftimmer noch fort blühen, jedoch wenig Saamen anfelzcn,welcher noch iiberdem gröfstentlieils nicht recht vollkom-men wird.
§■ i3l-
Die Saamenltengel der Runkelrüben haben , wenn Hefchon eine Zeitlang geblüht haben , gewöhnlich nach un-ten fchon ganz veilen Saamen , auf weichem halb reiferfolgt, lind blühen noch in den Spitzen.
Weil die Saamenkapfcln der Runkelrübert ziemlichfeil an dem Saamenliengel hängen , fo dafs man durchdas Abfallen zwar etwas, jedoch nicht felir viel Veriultzu beforgen hat, fo ilt es am rathiämlten, die Saamen-