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Die europäische Zuckerfabrikation aus Runkelrüben, in Verbindung mit der Bereitung des Branntweins, des Rums, des Essigs und eines Caffee-Surrogats aus ihren Abfällen
Entstehung
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den Sommer hindurch abgeblaltet %vird, ein Mir gutesFutter, welches entweder gleich grün oder abgotrorknel,im Winter als ßrühlutter zu benutzen iil. So vorlheilhaftaber diele JNebenbenutzung der Runkelrüben ili, die manzum Futter anbaut, und bey deren Erzeugung es nicht aufihre Qualität, oder chemifclie Mifchung fo viel ankommt,fo wenig kann davon Gebrauch gemacht werden , wenndie Runkelrüben, um Zucker daraus zu gewinnen, ange-bant werden, indem nach meinen oft genug wiederholtenErfahrungen durch das Abblatten der Runkelrüben ihr Ge-halt an Zuckeriloff vermindert, dagegen ihr Gehalt anSchleim vermehrt wird, auch wird dadurch der krautar-tige zur Zuckerfabrikation unbrauchbare Kopf der Run-kelrüben lehr vergröfserl. l)iele Vergrüfserung gel'chielitauf Unkolten des Wachsthums der eigentlichen Wurzel-fubftanz, und diefe fällt daher auch in Quantität geringeraus, wenn gleich die ganze Malle der Wurzel mit Inbe-griff des erweiterten krautartigen Kopfs gröfser ausfällt.

§. 110.

Bey der Cultur der Runkelrüben , als Zuckerpflanze,mufs daher das Abblalten der grünen noch in vollemWachslhume flehenden Blätter den Sommer hindurch un-terbleiben , und man darf nur die Blätter abnelnneu, wel-che lieh am untern Theile der Pllanze befinden, wenn liegelb werden und fclion abfterben ; in diefemFalle machenfie keinen lebenden Tlieii der Pllanze mehr aus, und kön-nen davon ohne Naclitheil abgenommen werden, welchesaber, fo lange lie grün find, und als bey der Vegetationmi t. wirken de organilche Theile der Pflanze zu betrachtenlind, ohne in dem Vegetationsprozefs naclitheiiige Stö-rungen zu verurfachen , nicht gefchelien darf.

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Wenn man gegen diefe Vorfchrift, nach welcher Run-kelrüben, die zur Zuckeriabrikalion am tauglichften feynfüllen, nicht den Sommer hindurch abgebiattet werdenmidien, einwenden wollte , dafs man ans den' Wurzeln ab-geblatteter Runkelrübenpflauzen dennoch Zocker gewin-nen kann, fo würde man dagegen gar nichts beweifen,denn die Möglichkeit, aus geblalLeten Runkelruhen Zuckerzu bereiten, beweifet blols, dafs lie durch das Abblattennicht allen Zuckergehalt verlieren, ob er aber dadurch