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vermindert wird, kann erft durch Vergleichung des rei-nen Zuckergehalts, foult auf gleiche Art angebauter Run-kelrüben von eben derfeiben Abart, wenn lic abgeblaltetoder nicht abgeblattet worden lind, bel’tiinmt werden,und diele Vergleichung beweifet, dafs durch das Abblat-ten der Zukergehalt der Rüben nicht allein vermindertwird , fondern dals auch zum JN'achtheiL der vorlheilhaf-ten Ausziehung des Zuckers aus denfelben, die Stolle,welche feine Gewinnung erfchwercn , fo wie feine Quali-tät lierabfeLzen , dadurch vermehrt werden.
§. 112.
Wer mit der Pilanzenphyftologio nicht ganz unbe-kannt ili:, und weifs , dafs die Pilanzen nicht aus dem Bo-den allein ihren iN’ahrungsftoff ziehen, fondern dalh er ih-nen auch und zwar gröbsten theils aus der Atmosphäredurch die Blätter zugeführt wird , dem wird es einleuch-tend feyn, dafs durch die Abnahme der Blätter der Pflan-zen nicht allein der JNahrungsllolF, den folche zuführen,ihnen entzogen wird, fondern dafs auch ihr Mangel, dieVeredlung, Verfeinerung und Elaboral.ion der gröber«Stolle, welche die Pilauzcu durch die Wurzel aus dem Bo-den einziehen, verhindert, und es wird ihn nicht befrem-den , dafs das Abblatten der Runkeirübenpllanzen in demquantitativen Verhältnifle der Stoffe, aus welchen die Wur-zeln belieben, Veränderungen hervorbringt. Dafs übri-gens das Abblatten der Pilanzen fo wenig bey dem ausge-fäeten, als ausgefleckten Saamen, oder durch Verpllan-zung erzielter Runkelrüben Statt haben darf, verlieht liehvon felbft.