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feey einer zum Pflanzenwac.listlmme giluftigen Witterungin Zvifchenräumen von einigen Tagen immer wiedirbrauchbare Pflanzen, und können wohl fünf bis fechsmaldurchzogen werden, wofern man nur die Vorficht braucht,bey jedesmaligem Ausheben die ftärkllen Pflanzen derge-ftalt anszuzielien, dafs nicht grobeBlöiscn entliehen, fon-dern die Pflanzen auf den Beeten nur gleichförmig ver-dünnt werden, llat man daher das Verhältmfs bey derAnlage der Pflanzenbeete zu dem Flächeninhalte des zubepflanzenden Ackers beobachtet, welches ich §. () 5 . an-gegeben habe, und guten Boden dazu gewählt, auf wel-chem die Pflanzen fchnell wachfen, fo wird der Pflanzcn-mangel bey der Auspflanzung auf dem Acker keine Urfa-che der Verzögerung werden, indem es daran nicht leidetfehlen wird.
§. io5.
Wenn die Pflanzenbecte von dem zn bepflanzendenAcker nicht zu weit eull'ernt lind, und die liinfchaJlimgder Pflanzen nach dem Acker allo nicht zu biTchwerlichift, werden zum täglichen Anpflanzen eines Morgens Ackerfünf Menfchen erfordert., welche auch zugleich die Pflan-zen aus den Beeten auszithen und an Ort und Stelle tragen.
§. 106.
Bey einem Harken Runkelrüben - Anbau lind öftersdie zuerfl angepllanzten Beete fclion mit Unkraut bewach-ten , wenn man mit der Anpflanzung der letzten fertigwird, mau gellet in diefem Falle von der Arbeit des An-pflanzens zu der des Reinigens der Plantagen gleich über,und längt liiciltentheils mit den zu er ft angepflanzten Bee-ten an, endigt aber mit den zuletzt angepllanzten, jedochift es mehrmals der Fall, wenn man verfchiedene Aeckerzum Runkelrüben - Anbau anwendet, dafs früher be-pflanzte Beete , welche reiner und dem Unkrautwuchsweniger ausgefetzt lind, nicht in fo weniger Zeit mit Un-kraut bewachlen, als fpätcr angepflanzte, auf welchemdas Unkraut, weil fie unreiner lind, fchneller erzeugtwird; in folchem Falle kann man lieh freylicli bey demReinigen der Beete nicht nach der Folge , in der mail liebepflanzt hat, richten, fondern die Reinigung der ammci-ften mit Unkraut bewachfenen mufs zuerlt vorgenommen