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äcker zu Fehl' verzögert wird. Auch wird in einer Oe-kojiomie dadurch viel gewonnen, -kifs man mit der An*pilanzung, fo wie mit dem Behackender Rüben, alfo mitihrer ganzen Bel'teliung vor der Kornerndte fertig wird,weil zu der Zeit an Arbeitern faft immer Mangel ilt.
§■ 98.
Das Begiefsen der Runkelrübenpflanzen hey ihrer Aus-pflanzung, wenn es dem Boden an Feuchtigkeit fehlt, wel-ches in einigen Vorfcliriften über ihre Cultur aiigeräi.henwird, ift auf ganz kleinen Plantagen ausführbar, hey grof-fen Pflanzungen aber, wo nicht an hch felbll, doch ge-wifs ökonomifch unmöglich, und fo fchwierig, dafs ichdiefes Hülfsmiltef, um auch hey ungünftiger WitterungRunkelrüben auszupllanzen , fobald von grofsen Pflanzungs-anlagen die Redeilt, nicht empfehlen kann. Ein leich-ter ausführbares Verfahren , wodurch man die naclilhei-ligen Folgen der dürren Witterung bey der Auspflanzungder Riibenpilanzen in etwas vermindern kann , belicht da-rin, dafs man die Wurzeln der Pflanzen von der Spitzebis am Urfprung der Blätter, in eine breyartige Milchlingvon Lehm und Waller eintaucht, und lie mit diefer, dieFeuchtigkeit an lieh haltenden Malle überzogen, einpflanzt.
§■ 99 -
Bey der Auspflanzung der Runkelrübenpflanzen wirdfolgendergellalt verfahren: Man beackert und bringt zu-förderft durch tiefes, dabey fchmalfurehiges Pflügen denAcker in vier und einen halben Fuls breite, gegen dieMitte etwas erhöhte Beete, zwifclicn welchen ihrer Län-ge nach, fünf Viertel Fufs breite, etwas tiefe Furchengemacht werden, und ebnet die Beete mit der Egge. Esill zweckmäfsig, jeden Tag nur fo viel Beete zu pflügen,als man all eben demfelben und in den elften Frühflun-den des folgenden Tages zu bepflanzen denkt, damit derBoden, der nach der Auflockerung fclmelier trocknet,nicht vor der Anpflanzung von feiner natürlichen Feuch-tigkeit zu viel verliert. Unter der Zeit, in der man dieerften Ackerbcete befehriebenermafsen verrichten läfst,werden die. zum RiYbenpllatizen bellimmten Arbeiter da-mit befcliäftiget, die erforderlichen Pflanzen auf denPflanzenbceten auszuraufen, welches am heften in der Artgefehieht, dafs man zwilchen dom Daum und den beyden