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dafs man znm Anban der Pflanzen, die erfordert werden,einen Morgen Acker zu bepflanzen , fünf Pfund Säumen,wenn man von feiner Giile überzeugt, il! , nuslaen inufs ;bat man aber Urfaohe , Zweifel darüber zu In-.un, fnjmifsman um gegen Mangel an Pllanzcn Jieh zu Hebern, bcs*der ßeftellung der Pilanzenbeete feclis Pfund Saatnen auf«inen mit Pflanzen anzubauenden Morgen Ackei rechnen,
§■ 96 -
Wenn die Rübenpflanzen auf den Beeten die §. 93.angezeigte zu ihrer*Verpflanzung hinreichende Starke er-langt haben, fo ichrcitet man zu diefem Geichäftc,
Hat cs am Regen nicht gefehlt, und ili alfo der Ackernicht ausgedörrt, fo ill mit der Verpflanzung kein An-Ptand zu nehmen , wenn aber dürre WiUerung vorherge-gangen , es überdem bey mangelnder Feuchtigkeit heifs ift,oder austrocknende AVinde wehen, und die Trockenheitin den Roden tief eingodrungen ift; fo mufs man mit derAuspflanzung anftehen, und he fo lange ausfetzen, biedafs der Roden durch einen guten Regen erfrifeht wird,denn die Runkelrübenpflanzen in ausgedörrten Roden zupflanzen, ift eine gröfstentheils vergebene Arbeit, weilviele Pflanzen nicht anwaclifen, und die, welche das Le-ben nicht ganz verlieren, durch fchwache Vegetationleicht erkranken, verkrüppeln, und wenn auch nachhergünltigc Witterung cinfällt, doch im Wachslhume zurückbleiben.
§■ 97 -
Weil auf die Witterung fo viel bey dem Auspflanzender Runkelrüben ankommt, fo ift c.s ratlifam, wenn hegüuftig ift, he auch in dem Falle nicht unbenutzt zu 1 af-fen, wo die Rübenpüanzen noch nicht ganz die befelirie-bene Gröfse erreicht habc-n, denn wenn he gleich ichwä-chcr lind, fo wachfen he doch leichter an, wenn he beynicht heilser und bey feuchter AA'itterung au ■'gepflanztwerden, als wenn he, ob gleich Harker , in trocknem Ro-den eingefetzt werden mühen. Jegrölser und ausgedehn-ter die. Pil auzungen lind, je weniger darf man günftigeWitterung unbenutzt vorüber gehen Iahen, weil foult inoft langer Erwartung des Regens die Pflanzen zu grof»werden, und überdem die Beftellung der Runkelrüben-