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zu feilen hat, iß. diefes Verfahren dem Ausfäen durch Cc-itreuuiig der ganzen Beete lehr vorzuziehen, denn aufser-deui, dufs die Bilanzen, weil Ile auf beyden Seiten derReihen zu ihrer Verbreitung Raum linden, heller wach-len und Härter werden, fo ilt aucli noch die Reinigungfolcher Beete vom Unkraute lehr leicht, im Fall es dieBilanzen überwachfen füllte. Ich halte diele Art, diePllanzenbeele zu beiteilen , für die beite , und glaube, dafsder kleine Verlull an Acker, der dadurch erwächft, dafszwifclien den Reihen keine Bilanzen aulwachfeu , gegendie gröfsern vorerwähnten Vortheile dieibs Verfahrens,Runkelrübenpllanzcn anzubauen, nicht in Rechnung zubringen ilt, und zwar am wenigften da, wo nicht fehrauf Acker er fparung gefelien werden darf.
§■ 9 ^\
Nachdem die Witterung gi'mllig iß, geht der Saamennach acht oder vierzehn Tagen, auch wohl noch fpäterauf, und die Bilanzen bedecken bev ihrem fernem Wachs-thume, wenn der Saamen über das ganze Beet geltreutworden iß, bald den Boden. Die Schnelligkeit, mit derfie heranwaehfen, ilt zwar von der Witterung abhängig,doch haben meiftens die Bilanzen m vier, höchßens feclisWochen, nachdem der Saamen aufgegangen ilt, feclis bisacht Blätter, und in dieier Gröl’sc lind lie zum Verpllan-zen von hinreichender Stärke.
§■ 9 4 -
Zu der Zeit, wo man die Pflanzenbeete mit Saamenbeftellt, wird der Acker, auf welch« in die Runkelrübendurch Anpflanzung augebaut werden füllen, und von wel-chem ich vorausfetze , dafs mit defl'en Düngung undHerbfi-Beackerung fo verfahren worden iß, wie ich es §. 53. und54. vorgefchrieben habe, abermals tief und gut geackert,auch im Fall lieh Quecken dariu linden, mit der Eggegut gereinigel.
ff. 95.
Der geflammte Flächeninhalt der Beete , die man zumAnbau der Pflanzen auwenden mufs, mit welchen einebe-ftimmte Anzahl von Morgen bepflanzt werden full, ergiebtBell bey jeder Art die Pilauzenbecte zu beßeilen daraus,