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zur Zuckerfabrikation tauglich werden füllen, aucli ange-vvendet werden kann.
§■ 3k
Ein findiger Hoden, dem es ganz an Bindung fehlt,fo wie ein jeder zu lehr durch fälliger Buden, wenn ergleich durch Düngung zur Fruchtbarkeit gezwungen wird,ilt dennoch zum Anbau der Runkelrüben nicht anwend-bar, weil er zu fchuell austrocknet.
§. 32 .
Ein moor-und torfartiger Boden qualilicirt fich ganzund gar nicht zum'Anbau der Runkelrüben; viele Probenhaben mich davon überzeugt, weil ich es wiederholeut-lich verflicht habe, einen Acker diefer Gattung, den ich■wegen feiner Lage lind bedeutenden Fläche gern znui Rü-ben - Anbau beftimmt hätLe, mit llunkcdrüben anzubaueii.Der Erfolg war immer gleich, und es zeigLe lieh , dafs beyeinfallender Dürre die Rüben in ihrem Waehstliume ganzzurück blieben, bey naHer Witterung zwar hark undfclineü ins Kraut trieben, aber im Verhältnifs ihres. Har-ken Blättertreibens jedoch nur fc-hwache Wurzeln bilde-ten, die über dem äufserft wenig Z ucker lioif hatten, fodafs foicher öfters durch den Gefclimack gar nicht bemerk-bar war.
J. 33.
Die Erzeugung zuckerreicher Runkelrüben fetzt nichtallein eine zvveckmiifsige ßeichaflenheit des Bodens in lf in—ficht feiner Mifchung zum voraus, foudern cs ill auchnoch nöthig, dafs er nicht eine zu dünne tragbare Rindehat, und, ohne ihn znra nachlierigen Getreidebau zu de-terioriren, in der Tiefe von 9 Zoll, wo möglich von 1Eufs , beackert und aufgelockert werden kann.
Die Urfachc davon liegt vor Augen, indem die Rü-hen, als tief in den Boden eindringende Wurzeln,- einenAcker verlangen, Teilen tiefe Aullockcrung ihr Eindrin-gen gellattet , und nicht folcheii einen Widerlland entge-gen letzt, der die .Plianze nülhigt, über die Erde iiervortu waehfen, und einen grofsen Kraulkopf zu bilden.