auszutreiben; und endlich, weil der über die Erdewachfende Theil zuweilen anlehnlich ifl , holzig wird, 1einen gröfsern , zur Zuckerlabrikation unbrauchbarenKrautkopf auf Unkofteu des eigentlichen Würze: inarksbildet, und wegen des Hervoritehens vom geringilenHerbllfrofte , ja logar vom Reife leidet.
3. Die Runkelrüben mit rother, befonders dnnkclrother
Rinde und we.ifsciu Fleifehe , welche nicht jpiiuiclför-mig waclifen , fonderii lieh mehr in die Dicke ausdeh-nen, und daher mehr bimförmig geliaitot lind, habennach meinen Erfahrungen meiltenthei 1s , wt iciies jedoch }nicht ohne Ausnahme foyn wird, felbll bei einem an-fehnlichen Zuckergehalt, verhäitnilVmäfsig weit mehrSchleimtheile, als die i’pindeiförniigcn ; und deshalbkönnen lie nicht unter die zur Z ucker j abrikaLion tuug-lichften Runkelrüben gerechnet werden. j
4. Die grünlichen Runkelrüben fmd ganz zn verwerfen,’weil he, mit ft:Reuen Ausnahmen, bey einem geringenZuckergehalt l’cin' reichhaltig an Schleimlheiien aus-f allen.
5. Die gelbe Runkelrübe ili unter allen Abarten diefer |Pilanze diejenige, welche nach der Abweichung des Bo-dens , auf welchem he angebaut wird, und überhauptnach Verfchicdeiiheit ihrer Behandlung bey dem Anbauund der Lokalumllände , am meiiienin ihrer Milchling,alfo auch in ihrem Zuckergehalt und dell'en Verhäit-niile zu den SchleimLhcilen und den andern Stollen,aus welchen lie zufannnen gefetzt ift, abweicht.
Ich fand folche, aus gleichem Saamen gezogen, öf-ters auf einem Acker lehr zuckerreich, ja feiblt nochzuckerreicher , als die bellen weifsen Runkelrüben , da-gegen auf andern Aeckern 1b wenig fiil’s, dafs es wegenUebermaufses anderer in ihrer Mifcliung enthaltenerStoffe nicht möglich war, den Zucker aul dem gewöhn-lichen Wege davon abzulcheiden. Theils wegen diefer ,Abweicliungen, tlieiis weil <iie gelbe Runkelrübe oft 'und meiilentiieils einen äufserll fcharfen und weit ftär-kern ISebeiigeicliinack als andere Spiel&rten diefer Pflanze >•hat, üt he zur Zuekerfabrikation nicht mit fo grofsemYortheil anzuwenden, als die unter JNo. l und 2 er«
%vahnten Spielarten,