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Die europäische Zuckerfabrikation aus Runkelrüben, in Verbindung mit der Bereitung des Branntweins, des Rums, des Essigs und eines Caffee-Surrogats aus ihren Abfällen
Entstehung
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zuckerhaltiges eigentliches Riibcnmark im Verhält-nifs ihrer Oberfläche, als Kilben, die in mehrereNobcuwurzeln auslaufen, daher auch mehr Kindeim VcrluiIlihis des markigen Theiis haben. Auchili die Reinigung diefer Rüben von der anhangendenErde leichter, als bey Rüben, die JNebenwurzeintreiben.

i. Sie kann auf einem Boden nngebaut werden, derwegen zu geringer Tiefe zum Anbau derjenigen Run-kelrüben nicht angewendet werden kann, die beyeinem, ihrem Eindringen entgegen wirkenden Wi-derltandc nicht in die Dicke lieh ausdehnen, fon-dern unter diefui Umfländen entweder erkrankenund gar nicht furtwachfen, oder grbl'stentheils überden Boden her vor treten.

k. Ihr Krautig bedeckt wegen der schmalen und mei-tlen tlicils langen Blältftieie und der gewöhnlich ver-halt nilsmälsig kleinern Blätter > diefer Spielart denBoden dicht um die Bube weniger, als wenn dieBialtlliele ftärker und kürzer , und die Blätter gröf-fer wären. Hierdurch erhält der Boden von derSonne mehr Erwärmung , und diele ift der Bildungdes Ziickerftoifs in greiserer Menge beförderlich,zumal da bei dielen nicht liervortretenden, fondernmit Erde immer bedeckt bleibenden Rüben das Lichtnicht unmittelbar darauf wirken kann, welches nachmeinen Erfahrungen der Rübe als Zuckcrpllauze nach-t.heilig ift.

l. Sie leidet auch nicht leicht von frühen Ilevbflfrü-iten , weil lie nicht liervorwäehlt. daher ganz mit Erdebedeckt bleibt, und durch folchu geichützt wird.

2. Nach der Runkelrübe mit weiisem Fleifch und weifserSchale ill die im i3. (jj. bcfchriebeue Spielart, welchefpindelformig wächit, eine hellrothe Rinde und weif-I'cs fleifch hat, den andern Spielarten vorzuziehen,weil fle auch reichhaltig an Zucker ausfällt. Den weif-feu Rüben lieht lie jedoch deshalb lehr nach; weillie, in gröfserer Menge, befondera in der Rinde ein.fcharfes Priucip hat; weil lie Farbcltoff in ihrer Mi-fclumg führt; weil lie wegen ihres tiefem Eindringensnur in einem tiefen Boden angebaut werden kann ; weillie, befondera bey dem Anbau durch Verpflanzung, ge-neigter als die weifse Runkelrübe ill, JNebeirvvurzelnEurop. Zuckerfabrik. Tb. I. 2