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Wurzel haben, welches auch fogar der Fall bey derAbart il't, die Hark über die Erde wächJI, indem derhervorlteheiule Theil nur an einem wenig ausgebreite-ten lim fange des Kopfs der Rüben hläLter treibt, dage-gen der andere. Theil der Rüben, der über die Erdelieht, rein wurzelarl.ig bleibt, io dais der eigentlichbiatterLreibende Theil im Verhällnil's der Rübe oder derWurzel nicht lo grofs, als bey mancherley andern, nichtüber den Roden hervorwachfenden Rüben wird. Diegelben Rüben haben gewöhnlich keine lehr HarkenKraulköpfe; am allerkleiuHen lind He aber bey der Spiel-art weilser Runkelrüben, die zwar meiJ’teus dick imVerhällnil’s ihrer Länge lind, die aber gar nicht überden Boden hervorwachlen , und fehwache , gewöhnlichetwas lange, an den Boden lieh anlegende BlaUiiiele undkleine Blätter haben.
$. i4.
Särnml.liche im vorflehenden §. angezeigte Abartender Runkelrüben habe ich mehrere Jahre hindurch aufmeinen Plantagen beobachtet. Da ich l'olclie auf deni'el-ben Ackerbeeten, auf welchen He auf gleiche Art ange-baut waren, fand, lö Jälst lieh daraus fchliefsen , dafs imSaamenkorn der Grund diefer Abweichungen lag. Auchüberzeugten mich mehrere Verbuche, bei welchen ich denSaamen mit der erforderlichen Vorliclit und Verhütungeiner fremden Befruchtung aus niehrern der Yorbefchrie-benen Spielarten angebaut hatte, dafs jede Spielart dadurchmit wenigen Abweichungen, ob gleich nicht auf die Dauer,doch von einem Jahr zum andern propagirt werden kann,welches für die Zuckerfabrikation von groisem Nutzenift, weil man zu diefer Art der Verwendung der Runkel-rüben unter den vorbefchriebeneu Spielarten diejenigenzur Fortpflanzung wählen und bey behalten kamt, die liehdazu am vorlheilhafteftcn auszeichneu.
§■
Die Runkelrübe gehört zu den zweyjährigen Pflanzen,welche nämlich in deml'eiben Sommer, wo lie aus demSaamen erwachfen, nicht zur Bliithe kommen, Hindernerlt im folgenden Sommer, nachdem ihre Vegetalion durchden Winler unterbrochen worden, ßlüLhenliengei treiben,blühen, und Saamen tragen. Ich fand zwar in meinenPflanzungen mehrere Exemplare, weiche fchon im er HeuSommer und feehs bis acht Wochen, nachdem lie aus dem