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Befchreibuiag des Rüben-Anbaues zeigen werde, ihrenGrund in der Art des Anbaues ; iedoch findet nnm Spiel-arten der Runkelrüben, bey we.le.hen tim Bildung derRübe zu einer llauptwurzel olme Nebenäfio oder ihreVertheilung in viele Neben, ; ifie , von dem Verfahren beyihrem Anbau nicht abhängig ifit. Die durch die gerin-gere Gröise der Ruhen lieh auszeichnenden Spielartentreiben gewöhnlich aus der llauptwurzel viel Nebeu-v» urzeln , die meilientheils fadenförmig lind. Unter vie-len Runkelrüben in grofsen Pflanzungen findet man oftExemplare diefer Spielarten , an welrheu gar keinellauptwurzel zu linden ilt, und wo lie lieh ganz in ei-nen Rallen haar - oder fadenförmige "Wurzeln zcrtheilthat.
Ich bemerkte, dafs unter Ion fl gleichen Umftändendie Abarten der Runkelrüben mit lehr breiten kurzenBlattliielcn und grofsen Blattern die meilten Nebenwur-zeln haben; dagegen die mit langen und beionders hellwa-chen Blattliielcn und kleinen Blättern Wurzeln bilden,die weit weniger in Nebenäfto lieh vertheilen, oderauch in dünne fadenförmige Wurzeln aitslaufen.
11. In der Gröise des Kraulkopfs, oder des obern Theilsder Hüben, aus welchem dicBlälier treiben. Befondre.Behändhingen der Rühenpllauzen, als Verpilanzung,AbblaUen, Anhäufung oder Abziehung des Bodens vondem obern blättertreibenden Theile, können zwar, undhaben auch wirklich, wie ich es in der folge darthunwerde , einen lehr grofsen Einllui’s auf die Vergröfse-rung des obern über der Erde liebenden bh'iUertreibcn-den Theils der Biihenpllanze, den ich Kraulkopf nenne;allein bey verfehiedenen, ganz gleich behandelten Exem-plaren findet lieh dennoch ein lehr grofser Unterfchiedin dem Verhältnific der Gröise des Krautkopfs zur ei-gentlichen Wurzel- oder Rüben maile, welcher in demveri'chicdenen organiichcn Bau der i'ilanzc, in fofcrnfolcher durch Nebcimmiiäude Jiicht modilicirt wird, fei-nen Grund haben niuls. Die in meinen Rübenpflanzun-gen gemachten Beobachtungen überzeugten mich, dafsdie Rüben mit rother Binde und v.eilsem Fleilchc, fowie die mit eben folcher Binde und rotlj gellreiflemEieilche, von der Spielart, die eine bimförmige odermehr dicke als lange Wurzel hat, die grölsLen Kraut-köpfe bilden; dagegen gleichmnfsig gefärbte, aber mehripindclförmig geformte Rüben gewöhnlich einen weni-ger grofsen Krautkopf im Vcrhäiü’.ils der Stärke ihrer