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Die europäische Zuckerfabrikation aus Runkelrüben, in Verbindung mit der Bereitung des Branntweins, des Rums, des Essigs und eines Caffee-Surrogats aus ihren Abfällen
Entstehung
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Hand finden, der ihr tieferes feukreclit.es Kindringen,verhindert oder erfchwerl, fo dehnen Ile lieh in dieKicke aus, ohne dafs ihr Kopf über die Erde hervortritt. Meilientheiis iil die'.'es der Fall bey gelben, fowie bey ganz weifsen Riibeu , und faft beitäudig bey derSpielart ganz wedfser Rüben, weLche fchwache ßlut.t-lliele haben, die nicht gerade auüieiien , fnidern Jlcham Boden aulegen, und die meilientheiis fehl- kleineBlatter haben. Bey rothfcliäligen und weifslleifohigcnRunkelrüben, fo wie auch bey rothfcliäligen mit rothund weifs geitreiftem Fieifch , ilt es gewöhnlicher, abernicht ohne viel Ausnahmen, dafs lie mit ihren Köpfenbald mehr bald weniger über den Boden hervor wach-feil. Bey bimförmig gehalteten oder kurzem und da-bey dickem ltuben ilt diefes Hervorwachfen feitener,als bey fjiindelförmigen und foicheii Rüben, die nachVerhäitnifs ihrer Dicke eine gröfsere Länge haben. Be-fonders ilt das Hervorwachfen der Runkelrüben einerSpielart eigen , welche eine hellrothe Rinde, weifseeFieifch, und fpindeiförmige Wurzel hat, von der ichSäumen ans dem Halberltädtifchen bekam. Diefe Rü-hen wachll-n feiblt im iockerften .Boden, wo das tiefereEindringen der Wurzel durch nichts erfchwert wird,weit über die Oberfläche der Erde hervor, welches inweniger tief aufgelockertem oder bindendem Boden nochweit mehr goibhieht, fo dafs in folchem oft drey Vier-tel der bialllofen Rüben über die Erde hervorliehen,wobey lie aber immer die fpindeiförmige Gehalt behal-ten, und keinen gröfsern Rüben - oder Krautkopf bil-den.

9. I11 der Gröl'se der Rüben, oder der Made, zu der lieheran wachfen , ohne Rücklicht auf ihre Form und Ge-ltalt. Hierbey linden lieh ebenfalls groi'se Abweichun-gen, die von der Fruchtbarkeit des Bodens, fo wie vondem lebhaften Wachsthum der ganzen Pflanze, unab-hängig zn feyn fcheinen, indem oft Pflanzen , die ne-ben andern, welche grofse Wurzeln oder Rüben haben,folglich auf gleichem Roden ftehen, bey einem gleichüppigen Biätterwuchs nur kleine Rüben bilden.

20. I11 der Bildung der Rüben zu einer liauptwnrzel ohnejN'chenäite , oder in ihrer Bildung zu einer in mehrereZweige auslaufenden und lieh in foiche zertheilendenWurzel. Die Zertheilung der llauptwurzei der Run-kelrüben in mehrere aus iblcheu ausiaufende Neben-vyurzeiu hat zwar oft, wie ich es in der Folge bey der