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§. 5 .
Die botanifchen Kennzeichen der Pflanzengallung, zuder die Kunkelriiben gehören , find folgende: Der Kelchder Blumen ill bleibend, in lünlTheile getheilt; di« Tüu-menkrone fehlt; die fünf Staubfäden fragen zngernndefeStaubbeutel; der Fruclitknoten liegt etwas unter dein Bln-menboden, und hat zwoy kurze Staubwege; die Saamcn-kaplbi ill fiinfiacherig, und jedes Fach enthält, bev voll-kommener Ausbildung einen nierenformigen Saame.nkern,der in der Subitanz der Kapfel, die nach der Beife undAbdörrung nicht aulTpringt, fehr feft eingefclilofieu ill.JLinnd charaktcrilirt diele J'llanzengattung in der botani-l'cjieu Sprache folgcndergeüalt: Ca/ix pentaphyllus ; Co-rollanul/a; Semen renifornie , intra Jubfiantiam ba/eoaealycis *).
§■ 6 .
Liane führt in feinen Speciea Plantarum vier Arte*von Mangold auf, nämlich: gemeinen Mangold {Beta vul-garis , ßoribus congeßis, foliis inferioribus ovatis.) ,fparrigen Mangold ( Beta patula , ßoribus congeßis, fo-liis Omnibus litieari - lanceolatis, ramis divaricatis ),weifsen Mangold (. Beta Cicla, ßoribus ternis ) und Mecr-ftrands - Mangold ( Beta maritima , ßoribus geminis).
§■ 7 -
Zur Art des gemeinen Mangolds rechnet Liane fünfAbarten, nämlich den rotlien Mangold, bekannt als Kü-chcnpllanze unter dem Namen rotlie Rüben ( Beta vulga-ris rubra), den grolsen rotlien Mangold (Beta rubra, ma-jot ■), den rotlien Mangold mit der llübeiiwurzcl (Betarubra, radice rapae) , den grolsen gelben Mangold ( Betalutea major) und den grolsen hellgrünen Mangold (Betapalli.de virens major). Vom weifsen Mangold (Beta Ci-cla) giebt Liane keine Abarten an.
nicht zu begreifen, wie man dem Publikum eine aufserft wich-tige Entdeckung bekannt machen kann, ohne einmal den rich-tigen botanifchrn iNainen anzugehen.“ jNoch weniger ill es je-doch 7.ii begreifen , wie mau bey fo vieler Tlnwitllnheit Zu-trauen genug in Jich fetzen kann, um vor das Publikum zutreten.
') S. Linnei Ipccies Plantarum, edit. Willdcnovii> pag, j5o8.