268 Äeine auf dem Lyzeum und Gymnasium zu Düsseldorf.
welche in den sechs Abteilungen — der philosophischen, so-dann der ersten, zweiten, dritten, vierten und der Vor-bereitungsklasse — zur Behandlung kamen. In der philo-sophischen Klasse hörte der Anterricht in den „Sprachen"auf; man betrieb nur „Wissenschaften" und als solche Mathe-matik und Physik; außerdem heißt es: „Der Vortrag überempirische Psychologie und Logik und die Kritik der philo-sophischen Systeme wurde von Kerrn Schallmayer begonnenund während seiner Krankheit durch Kerrn Fleckenstein fort-gesetzt." Zum Schluß werden die in den sechs Klassen be-findlichen 140 Schüler verzeichnet, unter ihnen, worauf zuerstKerr Asbach aufmerksam machte, in der philosophischen KlasseKarry Keine aus Düsseldorf. So hat man wenigstens einensicheren Anhaltspunkt.
Lind zugleich ein bedeutsames Zeugnis für das Jahr1797. Wäre Keine am 13. Dezember 1799 geboren, so hätteer im Kerbst 1812 beim Eintritt in die philosophische Klassenoch nicht 13 Jahre gezählt. Wie sollte aber ein Knabedieses Alters sich bereits in einer Klasse befunden haben, dieder Prima unserer jetzigen Gymnasien vielleicht nicht ent-spricht, aber gewissermaßen noch über sie hinausgeht? DieserGrund wird noch wesentlich verstärkt, wenn wir nach demVerzeichnis von 1813 die Altersverhältnisse der übrigenSchüler des Lyzeums in Betracht ziehen. Zugleich mit Keinebesuchten damals die philosophische Klasse: Johannes Baaselaus Angermünd; Swiebert Beesen aus Kaiserswerth; Wil-helm Brewer aus Düsseldorf; Kermann Joseph Ditges ickem;Felix Keister ick.; Joseph Keister ick.; August Kelling-rath aus Gerresheim; August Lottner aus Düsseldorf;Keinrich Nolden ick.; Clemens v. Schorlemmer aus Kelling-hausen; Friedrich v. Schorlemmer ick.; Peter Sommers ausDüsseldorf. Wenigstens von einem, dem Wilhelm Brewer,läßt sich nach der Mitteilung eines Verwandten sagen, daßer 1796 geboren war und 1815 als Proviantbeamter mit inden Krieg zog. In der ersten Klasse, also ein Jahr nach