Vorwort*).
Die folgenden Aufzeichnungen sind zun, größeren Teilein der „Deutschen Rundschau" — November 1874, Juni 1875— gedruckt. Man hat damals geglaubt, daß sie den Be-sitzern der Keineschen Werke in einer besondern Ausgabewillkommen sein möchten; ich habe gezögert, weil ich sie vor-her zu ergänzen und durch einiges Neue zu erweitern wünschte.
Die Briese an Sethe wurden bald nach ihrem Erscheinenins Spanische übersetzt**), was sich zunächst durch ihren In-halt, dann auch durch das im Auslande immer entschiedenerhervortretende Interesse für den Autor erklärt. Außer Goethehat vielleicht kein deutscher Dichter unter fremden Nationenjetzt so viele Freunde als Äeine. Die Franzosen betrachtenihn beinahe als einen der Ihrigen, in England erscheinenÄbersehungen und biographische Versuche in rascher Folge;wie lebhaft die Teilnahme der Italiener sich äußert, kannman beinahe in jedem neuen Bande von Äillebrands „Italia"und im übersichtlichen Zusammenhang in dem ausführlichenAufsatz Zendrinis in der „bluovu ^ntologiu" (Dezember1874 sg.) gewahr werden. Man hat sogar dem Dichter denzweifelhaften Dienst geleistet, seine dramatischen Arbeiten —in Mailand am 10. März 1875 den „Ratcliff" — auf dieBühne zu bringen.
*) Zum ersten Teil.
**) josö äel ?errojo, Znsa^os sobre ei ilwvimiento intellectualen Hlemania, iVwäriä 1875. p. 18 fZ.
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