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Keine auf dem Lyzeum und Gymnasium zuDüsseldorf*).
Ein Zeugnis für sein Geburtsjahr.
Im Dezember 1897 suchte ich in der „Deutschen Rund-schau" die Frage zu beantworten: Wann ist Heinrich Heinegeboren**)? 1799 oder 1797? Nach genauer Abwägung derGründe für das eine oder das andere Jahr schienen mir diestärkeren für 1797 zu sprechen. Der stärkste war: aus zweiBriefen Heines an Saint Rene Taillandier vom 3. No-vember 18dl und an seine Schwester Charlotte Embden vom16. Juli 1853 ergibt sich unzweifelhaft, daß man sein Ge-burtsjahr, um ihn dem preußischen Militärdienst zu entziehen,unrichtig angegeben hat. Dieser Zweck konnte nicht wohlanders als dadurch erreicht werden, daß man sein Alter zuniedrig ansetzte; eine Veranlassung bot sich insbesondere 1816bei der Auswanderung Heines nach Hamburg, als geradeeine Minderzahl von zwei Iahren nötig war, um die Schwierig-keiten, die dem 18jährigen entgegengetreten wären, für den16jährigen zu beseitigen. Der Aussatz, von welchem einAuszug in mehreren Zeitungen mitgeteilt wurde, hat Zu-stimmung gefunden; zahlreiche Zuschriften, die mir von be-
Z Vgl. hierzu Julius Asbachs Artikel „Keine und das Düssel-dorfer Lyzeum" (in der „Beilage zur Allgemeinen Zeitung" 1899,Nr. 246, 257, 279, 289), „Neue Beiträge zu einer Keine-Biographie"(das. 1999, Nr. 112 u. 132), „Aus Keines Jugendzeit" (das. 1995,Nr. 231) und insbesondere „Das Düsseldorfer Lyzeum unter bayrischerund französischer Kerrschaft 1895—1813" (Jahresbericht des Königl.Gymnasiums zu Düsseldorf, 1999).
**) Vgl. den vorangehenden Artikel.