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Heinrich Heine : Gesammelte Aufsätze
Entstehung
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VIII.

Heinrich Heine und Johann Hermann Detmold.

Mit bisher ungedruckten Briefen K. Keines.

In einem Testament, das Heine, von schwerem Siech-tum schon befallen, am 27. September 1846 eigenhändigniederschrieb, findet sich folgende Bestimmung:Obgleichich hoffe, die Herausgabe meiner Gesammtwerke noch selberbesorgen zu können, so kann ich doch nicht umhin, hier zubestimmen, daß, stürbe ich, bevor diese Arbeit vollbracht, dieHerren Or8. Hermann Detmold zu Hannover und HeinrichLaube zu Leipzig beauftragt sind, mich hier zu ersetzen. .Die Übertragung einer so wichtigen Aufgabe schließt einhohes Maß von Vertrauen auf die Freundschaft und dieliterarischen Fähigkeiten der beiden Männer in sich, undjeder weiß, welche Stellung in Heines Leben als Freundund Mitstrebender Heinrich Laube einnimmt. Über DetmoldsBeziehungen zu dem Dichter ist dagegen so gut wie gar nichtsbekannt. In der Strodtmannschen Biographie wird er kaumerwähnt; und doch verdient er schon um seiner selbst willen,als ein so eigentümlich begabter, in politischen und lite-rarischen Angelegenheiten so häufig genannter Mann, daßauch sein Verhältnis zu Heine nicht im Dunkeln bleibe.

Durch die große Güte der Frau Legationsrätin Det-mold in Göttingen wurden mir die Briefe Heines, welchesich in dem Nachlasse ihres Gemahls befanden, zur Be-Nutzung mitgeteilt, und es erscheint mir als eine Pflicht, vondenselben Kenntnis zu geben, soweit nicht besondere Gründe