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K, Äeine und Ernst Christian August Keller.
Sier ist Alles still, bis auf die Cjabinetss Ordstej*). DerKönig hat zwei neue Köche bekommen; der eine heißt Louis,bekömmt 600 Thaler mehr als ein Geheimer Regierungsrathund macht ganz süperbe Aufsätze. Wenn Sie hier Aufträgefür mich haben sollten, so wäre es meine Freude, sie pünkt-lich auszurichten. Meine Adresse ist: S. Seine aus Düssel-dorf, stuck. juris. Leben sie wohl und behalten Sie mich lieb.
Ihr Freund
Berlin, den 27. April 1822. S. Seine.
II.
Ein Bogen in Quart, 2ssz Seiten beschrieben, die vierteträgt als Ausschlag die Adresse:
Serrn Keller aus Werden, königl. preußischer Regierungs-referendarius in Potsdam.
IVIon clier blartmunn du sskin!
öerlin, suin 15. 1822.
Ich bin wirklich ein Flegel, daß ich auf Ihre zwei liebenBriefe noch nicht geantwortet. Ich wäre längst nach Potsdamgekommen, wenn ich nicht gar zu sehr litte an meinen ge-wöhnlichen Kopsschmerzen, die mir fast das Schreiben er-schweren. Ich denke aber doch, Sie bald dort zu bekneipen.Äber die hiesigen Sochzeitsfeierlichkeiten werden Sie im An-zeiger wenig lesenMein dritter Brief, den ich zur Sälftegestern erst abgeschickt, wird sehr mager an Notizen ausfallen.Außer dem Benzenbergschen Witz hatte mir Schulz im vorigen
*) Anzweifelhast eine der aus Brockhaus bezüglichen Kabinets-orders, wahrscheinlich die vom 9. Dezember 1821, welche gerade imApril 1822 infolge der von Brockhaus eingereichten Denkschrift Gegen-stand der Anterhaltung werden mußte.
**) Es handelt sich um die Vermählung der Prinzessin Alexandrinemit dem Erbgroßherzog von Mecklenburg-Schwerin, welche in demdritten, ursprünglich vom 7. Juni datierten „Briese aus Berlin" sehreingehend beschrieben wird (Bd. VII, S. 183, 584 fg.).