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Heinrich Heine : Gesammelte Aufsätze
Entstehung
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204
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204 Zur neuesten Keine-Literatur.

Embden; sogar über Charlotte schreibt er am 24. Febrar 1826an Moser:Ich habe dieser Tage meine Schwester verloren."Nur zu gut hat er selber dafür gesorgt, daß niemand zweifelnkann, wer bei diesem Zerwürfnis die Schuld trug. Die Ge-burt seines Neffen Ludwig v. Embden mußte Heine im Herbst1826 in Norderney aus der .Hamburger Zeitung erfahren.Ein Brief aus Lüneburg vom Oktober desselben Jahresschlägt dann der Schwester gegenüber wieder einen freund-lichen Ton an. Merkwürdig die frommen Gesinnungen, vondenen dieser Brief erfüllt ist:Möge Gott das liebe Kindin seine besondere Obhut nehmen. Mein .Herz ergießt sichtäglich in den frömmsten Wünschen für Dich und DeineKinder. Sei Du nur gut und Du wirst glücklich sein, undDeine Kinder werden dann auch gut und glücklich werden."

Erst in einem Briefe vom 13. Mai 1842 findet sichder Schwager wieder erwähnt: gewiß nur deshalb, weil ausder Zwischenzeit von .Heines Familienbriefen wenig übrig ge-blieben ist. Zweimal 1833 und 1842 wurde das Hausder Mutter mit allem, was der Sohn an Manuskripten dorthinterlegt oder dahin gerichtet hatte, durch Brand zerstört.Aus den dreißiger Iahren bringt die neue Sammlung nurzwei Briefe an die Schwester vom 28. Juli und aus demAugust 1836 und einen einzigen, den ältesten erhaltenen Briefan die Mutter vom 25. Oktober 1833 aus Paris. Deralternden Frau war die lange Trennung von dem Sohne soschwer geworden, daß sie Neigung zeigte, ihn in Paris auf-zusuchen. Damit war .Heine nicht einverstanden, versprichtaber, im nächsten Sommer nach Hamburg zu kommen, einPlan, der bekanntlich erst zehn Jahre später zur Ausführunggelangte. Erhalten hat sich noch der Brief vom 13. Sep-tember 1841, in welchem Heine der Schwesteroffiziell"sie scheint also früher darum gewußt zu haben seine Ver-mählung anzeigt:Den 31. August heirathete ich MathildeCreszentia Mirat, mit der ich mich schon länger als 6 Jahretäglich zanke. Sie ist jedoch vom edelsten und reinsten