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Heinrich Heine : Gesammelte Aufsätze
Entstehung
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141
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Iungdeittsche Anthologie. Solomon Äeine.Salon" Bd. 3. 141

gewirkt, und durch Vermittlung des Bruders Maximiliankam denn auch eine Aussöhnung zustande. Im September1838 wurde sogar, bei einem Besuche Salomon Seines inParis, die Pension auf 4800 Franks erhöht, die nach demTode des Dichters zur Sälfte auf seine Witwe übergehensollten. Seine mochte sich gesichert glauben, aber wie bitterer sich täuschte, wird gerade aus den späteren Briefen anDetmold nur zu deutlich.

Das in dem Briefe vom 29. Juli noch immer vergeb-lich erwartete Buch ist der dritte Teil desSalon", der dieAngriffe Menzels zurückweisen sollte. Schon am 2. Junierkundigt sich Seine bei Lewald:Ist mein dritter Salonteilmit der Vorrede heraus? Was sagt man zu letzterer? Bitte,bitte, schreiben Sie mir bald und viel." Nicht mit Anrechthegte Seine gegen Menzel und den Gießener Zensor Adrianden Verdacht, daß sie das Erscheinen seines Buches zu ver-hindern suchten. Adrian verzögerte Monate lang das Im-primatur und machte indessen, um eine Beschlagnahme herbei-zuführen, imPhönix" bekannt, daß der Druck in Gießenbegonnen habe. Der Vorrede gegen Menzel weigerte er dieDruckerlaubnis ganz und gar; sie konnte erst später, als be-sondere Broschüre, unter dem Titel:Aber den Denunzianten"erscheinen*). Von Seines Erbitterung zeugt der dem Briefevom 3. Oktober beigelegte Artikel gegen Menzel. Ein Briefan Campe von demselben Tage erhielt eine ganz ähnlicheBeilage.

VIII.

Paris d. 29. Iuly 1837

Theurer Freund! den Brief den Sie vor Ihrer Abreisenach (Zrunville geschickt, so wie auch Ihren aus Sannoverden 19. Iuly datirten Brief habe ich richtig erhalten. Seit

') Strodtinanns Ausgabe der Werke XIV, 49; Elftere AusgabeIV, 3öS; vgl. Strodtmann, Äeine's Leben ll, 193.