Äeines Brief vom ZV. Nov. 18ZV.
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Kopf in die Höhe zu halten, und Winter und Frühlinggingen dahin, ohne daß ich einem einzigen meiner Freundeschreiben konnte. Wozu Litaneyen, die nur betrüben konnten.Haben Sie mein Stillschweigen mißdeutet, so schmerzt esmich. Da ich Ihre Addresse nicht genau mehr im Kopffhabef, so will ich Ihres letzten Schreibens nur so erwähnen,daß es nichts bedeutet, wenn dieser Brief auch in fremdeHände geriethe. Ich sage Ihnen daher in der Kürze, daßdas, was Sie mir geschickt, fast ganz meinen Beyfall hatte,und daß ich Ihre bescheidene Anfrage für überflüssig hielt.Die Hauptfragen im Leben muß man sich selbst beantworten— und beantwortet man sich wirklich selbst. Schicken Siemir alles derart, was Sie haben, was sich unterdessen gewißnoch vermehrt hat, und aus dem Gebrauch, den ich danndavon mache, mögen Sie am besten erkennen, in wie weites mir mit meinem Beyfall Ernst ist.
Meine sicherste Addresse ist noch immer: Or. 14. bl. beyWitwe Heine geb. v. (Zeläern, bleuer XVuII dir. 28, Lit. O.in kkamburK. — Was Sie mir schreiben oder schicken wollen,bitte ich bald zu schreiben oder zu schicken, denn in 14 Tagenverläßt ein neues Buch von mir die Presse, und ich kannnicht ganz genau wissen, ob ich alsdann nicht den Reise-bündel schnüren muß. In dieser bedenklichen Zeit, wo dasEinschläferungsmittel von oben herab angewandt werden soll,um später um so sicherer zu reagiren, habe ich es für meinePflicht gehalten, das Unumwundenste auszusprechen.
Leben Sie wohl und schreiben Sie bald
Ihrem Freund
H. Heine.
Lr. zVolÜAeboren Äerrn Advocaten chk. tterm. Oetmolägrosse Ouvenstrasse dir. 358 in tiannover.
Süsser, Seine.
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