Einzelne Varianten.
97
XX.
„Die Welt ist so schön und der Simmel so blau" usw.Werke XV, 167 sl, 77s Zeile 2: „die wehen" statt „wehen";Zeile Z: „die winken" statt „winken".
XXI.
„Wo ich bin, mich rings umdunkelt" usw., Werke XV,189 jl, 96s Strophe 2, Zeile 3: „jähnt" statt „gähnt".
XXII.
„Wenn ich in deine Augen seh" usw., Werke XV, 150sl, 67s Strophe 1, Zeile 2 und 4: „Dann" statt „So";Strophe 2, Zeile 4: „Dann" statt „So". Die vierte Zeileder zweiten Strophe lautete zuerst: „Dann wein ich still undbitterlich." „Bitterlich" wurde später in „freudiglich" .ver-ändert, bis im Abdruck die jetzige Lesart: „So muß ich weinenbitterlich" erscheint.
XXIII.
„Gekommen ist der Maye" usw., Werke XVI, 158 sl,265s Schon Steinmann („Erinnerungen an Seine", S. 54)und Strodtmann (Leben Seine's I, 510) haben Varianten,wie es scheint, nach dem Setheschen Manuskript mitgeteilt,aber beide nicht ganz genau. Das kleine, liebenswürdige Ge-dicht ist erst nach vielfachen Veränderungen zu seiner Gestaltgelangt. Die älteste Fassung lautet:
Gekommen ist der Maye,
Die liebe Erd ist grün,
Wohl durch die KimmelsbläueDie rosigen Wolken ziehn.
Die Nachtigallen singenWohl in der laubigen Ävh,
Die weißen Lämmer springenWohl in dem weichen Klee.
Süsser, Seine. 7