Zu „Deutschland. Ein Traum."
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sofort die Llnterdrückuug der Zeitschrist herbeizuführen^). Diedrei Strophen vor der letzten (25—27) mögen noch Schärferesenthalten haben, da Seine sie nur durch Gedankenstriche aus-zufüllen wagte. Statt ihrer findet man noch in Strodtmannsletztem Abdruck von Seines Werken (XVII, 230) eine sonder-bare Strophe, über deren Entstehung eine Bemerkung hieram Orte ist.
Auf den früheren Blättern wurde mehrmals unter SeinesBekannten Friedrich Steinmann erwähnt. Seine behandelteihn mit der freundlichen Nachsicht, die einen so liebens-würdigen Zug seines Charakters bildet. Aus Göttiugen, auchnoch aus Berlin schrieb er ihm zu wiederholten Malen; dannlöste sich das Verhältnis, und Seine wurde unangenehm be-rührt, als Steinmann viele Jahre später, ohne anzufragen,die Göttinger Briefe in seinem „Mephistopheles" 1842 ver-öffentlichte. Ein Jahr darauf scheute sich der wenig gewissen-hafte Vielschreiber nicht, in einem Musenalmanach, den erherausgab, drei Iugendgedichte Seines abdrucken zu lassen,mit der Unterschrift: „S. Seine, Paris", als seien sie ebengedichtet und für den Musenalmanach eingesendet worden.Es ist das hier abgedruckte nebst zwei anderen, die späterunter Nr. VIII und XII zu erwähnen sind. Seine, den wohlam meisten verdroß, daß man unbedeutende Jugendarbeitenals Erzeugnisse seines reifsten Alters zu bezeichnen wagte,erließ dagegen folgende Erklärung in Laubes „Zeitung fürdie elegante Welt" vom 8. Februar 1843 (Werke XX, 356):
„Was Sie nur von dem Musenalmanach des SerrnFriedrich Steinmann sagen, würde mich amüsiren, wenn dieSache nicht zugleich von der Gewissenlosigkeit zeugte, womitgewisse Leute in Deutschland jeden Schabernack ausbeuten,der mir in böswilliger oder auch harmloser Absicht gespielt
') Vergl. „Letzte Gedichte und Gedanken von Keinrich Keine"(herausgegeben von Strodtmann als Supplementband zu den Werken),Kamburg 1869, S. 17 und 398, und Strodtmanns Bemerknngen in derBeilage zur „Augsburger Allgemeinen Zeitung" vom 28. November 1869.