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Nachricht von einigen Häusern des Geschlechts der von Schlieffen oder Schlieben vor Alters Sliwin oder Sliwingen
Entstehung
Seite
459
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XXII. Von den brandenburgl'schen Aesten der Slt'win. 459

(z.)

Dietrich,

Rittern und Herrn auf Stülpe im magdeburgischen, welchem von Anna von Leipzi-gern ausOeerwalde geboren wurde:

(4.)

George.

Im Jahr 1472 entschied der Erzbischof Johann von Magdeburg einen Streit zwi-schen dem Kloster Zinne und dem Besitzer des Schlosses Stülpe, George von Schlierden (1), welcher vermuthlich eben derjenige ist, den Elzorv und die Leichenpredigt zueinen: der Fortpflanzet' dieses Zweiges machen. Er wird Ritter, wie sein Vater, dieGemalin desselben aber Anna von Langen aus dem Hause Münchhoftn gcheissen. SeinSohn,

(s.)

Andreas,

scheint der erste dieses Zweiges zu seyn, welcher Güter in der Mark erlangte. SeineVoraltern schrieben sich von Stülpe, ihn aber findet man Herrn auf Tamendorf ge-nannt.

Von lZZZ biö 1571 herrschten Churfürst Joachim U und sein Bruder MarkgrafHans V, dieser über die Neumark, jener über den Hanpttheil der brandenburgischen Lan-der. Hans war eines kriegerischen Geists, föchte für Kaiser I>arl V bald als Bundes-genosse, bald als Söldner, und bey den Schaarcn des Markgrafen bekleidete Schlickendie Stelle eines Feldmarschalls. So lehrt die Leichenpredigt auf seinen Sohn; Elzowhinaegen sagt: Schlichen ftv in des Kaisers Diensten gewesen. Er hat nicht ganz un-recht, weil es die Völker des Markgrafen waren. Ein Fcldmarschall aber bedeutete da-mals noch nicht, wie jezt, den Vorgesetzten eines ganzen Heers; denn diesen nennte manFeldhaupcmann, Fcldobersicn, oder Feldherrn: sondern den Befehlshaber der Reu--

terep.

S. Beylage dir«. 49.