4ZZ XXII. Von den brandenburgl'schen Testen der Sliwm.
wusterhauftn, Hogenlohmen, nebst andern Gütern lange besessen, und ein jüngerer,welcher sich dem Ansetzn nach erst in, sechszetzntcn Jahrhunderte dorthin aus dem Mag-deburgischen verpflanzte, aber ganz verschiedene Besitzungen erwarb. Beyde Aestemußten schon sehr zeitig getrennt worden seyn, denn bey ihren Lehnen hatte die wechsel-seitige Gesamthand nicht statt. Von dem ältern sind manche einzelne Sprößlinge, hin-gegen nicht ihre Verbindunzen untereinander wahrzunehmen. Der jüngere, welcher erstin unserm Jahrhunderte ausgieng, ist durch jAzorvs und anderer Mühe bekannter ge-blieben; allein der Vereinigungsvrt desselben mit dem Hauptstamme, oder mit jenem älte-sten Aste steht nicht zu entdecken. Für Abkömmlinge des ältern ist ein Lehnbrief aus demJahr 1472 vorhanden, worinn Niemand vom jungem genannt wird (l) ; ein Be-weiß, daß beyde schon voneinander abgesondert waren, ehe der eine die Güter erlangte,die er bereits bey der Aufnahme des Landbuchö Kaiser Karls IV besaß»
Von dem jüngern Aste.
Wir können denselben bis zu seiner magdeburgischen Heymat, und wahrscheinlichbis in das vierzehnte Jahrhundert zurückspüren. Elzow aber beschreibt ihn nur bis zueinem Dietrich aus dem fünfzehnten: alte Leichenpredigtcn hingegen haben uns auch nochmit Dietrichs Vater und Grosvater bekannt gemacht. Letzterer hieß
(1.)
Eustachius;
das Jahr seiner Geburt ist unbekannt, wie das vom Ableben desselben» Zur Gemalinwird ihm eine von Sparr aus dem Hause Trampe beygemessen» Sein Rittersi'ß warStülpe im magdcburgischen. Dessen Sohn,
(2.)
Christoph,
der Ritter, erzeugte mit einer vonLValtiz, aus dem Hause Taube, jenen
(Z)
(1) S. Beylage dlrv. 43.