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Nachricht von einigen Häusern des Geschlechts der von Schlieffen oder Schlieben vor Alters Sliwin oder Sliwingen
Entstehung
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II.

Bon der Beschaffenheit des deutschen Adels in altenund mittlern Zeiten.

ey den, zu gleichem Ungemache, aber wie es sicheint zu keiner vollkommenen Stan«desgleichheit, geborr.cn Menschen, sind ohne Zweifel Stärke des Leibes, Fähig-keit des Geistes, Glück oder dessen Güter, die ersten Quellen alles gesellschaftlichen Un-terschieds» — Hier verschwindet er mit seiner Ursache; dort erhält ihn das Vornrthcillange nach ihr. — Einige Völker kennen nur — Reiche, und Arme, Mächtige undSchwache ; — Verschiedenheit der Umstände, nicht des Ursprungs. — Die Einbildunganderer sezt auch eine Ungleichheit in der Abstammung, ohne Rüksicht auf die Umstände;und so denkt sich das nördliche Europa, seit den entferntesten Seiten, einen erblichen Un-terschied, zwischen edel und unedel.

Er ist bev uns Deutschen älter, als unsere älteste Geschichte; diese reicht nicht vielweiter als das erste Jahrhundert der christlichen Zeitrechnung. Um das Ende desselbenbeschrieb der Römer Tacftus die Sitten unserer Värer, die selbst noch nicht die Kunst znschreiben verstanden; und er gedenkt des Adels. Aber kein Geschlecht ohne AusnahmeVermag in solcher Entfernung seine Ahnherren zu erkennen; und kaum wird dieZengungs-kette der ältesten noch herrschenden Fürstenhäuser tausend Jahre später etwas sichtbar»

In jenem Zeitalter gelangten die Römer mit den Gränzen ihres weitläuftisgen Reichs, langst dem Rhein und der Donau, bis an die Wildnissen, wovon sie ansfäiigkich nur unter dem Namen der hercimschen TValder gehört hatten, und in welchenunsere rohen, aber streitbaren Voreltern wohnten, oder herum streiften. Die einen wur-den mit den andern auf ähnliche Art bekannt; wie nachmals Russen mit tatarischen Hor-den ; Amerika's fremde Anbaner mit Vruten von ursprünglichen Einwohnern»

Durst nach Eroberungen und Sklaven anfSeiten der Römer, Hang zum Raubenund zur Ausgelassenheit auf der Deutschen Seite, machten die neuen Nachbarn bald zu un-versöhnlichen Feinden. Vier Jahrhunderte widerstrebten sie einander. Kunst und vorstrefliche Waffen stritten für die einen; Beschaffenheit der Gegend und Volls-

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