I.
Einleitung.
Unter die adelichen Geschlechte, die sich in Deutschland bor andern weit ansge?^ ^ ^ Zs breitet haben, gehört das von Schliessen oder Schlieben, welches ehe-mahls zuverlässig Gliwin, wahrscheinlich aber in noch frühern ZeitenSliwtngen genannt wurde. Die erste unbezweiftlte Spur seines Da-seyns, enthalt eine pommersche Verbriefung aus der Mitte des zwölftenJahrhunderts. Gleich darauf lassen es thüringische, sächsische, märkische Urkundennoch häufiger wahrnehmen; hernach zeugen böhmische, dann schlesische davon; endlichhat es sich vorlängst auch bis «ach Preussen ausgedehnt; Bayern aber scheint das ältereVatterland desselben zu seyn»
Bücher, die in Jedermanns Händen sind, können hiervon leicht zum Beweise dienen.Hingegen den ursprünglichen Zusammenhang aller zerstreueten Hauser dieses Geschlechtsrichtig wieder zu finden, ist vielleicht eben so unmöglich, als die in einer uncrsorschlichenTiefe versteckte Quelle mannigfaltiger Bache dergestalt aufzuräumen, daß der Entste-hungsort eines jeden sichtbar werde; und wenn man nicht, wie es nur allzuoft geschiehet,unerwiescne Sagen für Wahrheiten annehmen, oder vorschlich täuschen will: so bleibt
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