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Von dem Geschlechte der von Sliwinüberhaupt.
'lten wir nicht so genau die Gränzen gekannt, welche der Abgang von Geschlcchtsna-men und Wapen dem Bemühn des Gesippforschers setzt: so wurde uns , bey derüber die sliwinjchen Däuser angestellten Untersuchung, ohne Zweifel in der Dunkelheitdes Vergangenen ein Irrlicht auf Abwege geleitet haben. Denn, daß Ritter aus gedach-ten Häusern schon im zehnten Jahrhunderte Turniere besucht Habengollen, versichern Nur-ner und andere Schriftsteller deS sechszehntcn. Allein diese geben nicht nur Gcschlechts-uamen früher an , als solche üblich waren, sondern sie reden auch von dandcshe-rn, dieentweder nie, oder doch viel spater gelebt haben; und die Behauptung solcher verdächtiggen Zeugen kann weiter nichts beweisen, als daß man zu ihren Zeiten das Gesipp derer,die sie nennen, unter die Tneniermäjftgcn zahlte»
In der Dämmerung aber, welche endlich in der That ansangt, die Nacht der Vcr?gesstnheir für unsere Absicht aufzuklären, wird man zwey Gegenden Sliwin gewahr: dieeine lag in Pommern, die andere am Ende der Nlark. Von jener spricht eine Urkundedes zwölften Jahrhunderts; von dieser eine ans dem folgenden; beyde gehörten Edelleu-ten gleiches Namens, und die Eigenthümer der märkischen Gegend Sltwm sieht manauch fast eben so früh im Besitz der benachbarten Herrfchaft Baruth»
Der pommerschen Gegend Sliwin ehemaliger Hauptort war das jetzige DorfSchlevin oder Schlofft!,, der von der märkischen, der heutige Flecken Schlichen,welcher schon längst an Sachsen gekommen ist.
Wie die Namen dieser kleinen Gegenden, so sinden sich die Namen ihrer alten Her»ren in verschiedenen Zeiten auch nicht auf gleiche Ä t geschrieben, und dieses ist der Fallvon den mchrcstcn Namen längst vorhandener Orte oder Geschlechte» Der Unterschiedrührt, die Schreibfehler Ungerechnet, vornämllch von der Provinzialmundart her» Dashochdeutsche — lö — zum Beyspiel,lautet inNiedersachsen wie - e— oder — (st — Spiegelwird daselbst zu Spegel oder Speigcl: licbett, zu lewm öder leiwm. Ist, Schreiben wie im
Sprechen