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Nachricht von einigen Häusern des Geschlechts der von Schlieffen oder Schlieben vor Alters Sliwin oder Sliwingen
Entstehung
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Vlll.

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Von dem ältern oder dresowschen Hauptzweige.

(r)

Hans der jüngere.

Der Stifter desselben ist durch mancherley Umstände, unter andern aber dadurch merkwür-dig, daß er das Joch der Vorurtheile abzuschütteln wußte, ungeachtet er noch im Schoosedes Aberglaubens lebte.

Seine Geburtszeit ist vergessen, aber im Jahr 1451 war er gewiß schon erwachsen,weil ihn sein Vater zum Vollzieher des letzten Willens bestellen konnte; und er scheintauch damals schon ein Mitglied des Colbergischen Raths gewesen zu seyn. Der Vaterwar es dem Ansetzn nach nicht, als er jene Verfügung bewürkte; er nennet sich selbst nurBürger. Hingegen findet man in dem alten Schenkungsbuche des Klosters Maricncronbey Rügcnwalde, daß eben damals ein Johann Slcf, Nathsherr zu Collberg, jenes Klo-ster besuchte, daß man ihn zum Essen einlud, und daß er einen rheinischen Gulden dafürverehrte (1).

Um diese Zeit war König von Schweden, Dannemark und Norwegen, Erich, Her-zog zu Pommern, welcher in der Folge seinem Schwcstersohne, Christoph III, aus demüber die Pfalz und Bayern herrschenden wittelsbachischen Hause, seine drey Kronen abtre-ten mußte. Erichs Gclangung zum Throne war die Veranlassung, daß viele pommerschevon Adel ihr Glück in diesen Reichen suchten, welchen einer ihrer Landesherren als Kö-nig vorstund.

Schlieffen

(1) Schötgen alt und neu Pommerland S. 436. Äe/', Lonlul Lolderßeniis exl>

„Nens spuä nos, guem invüsvi scl prkinclium cum tuis, hui äecllt nobis I, iiorenuin re>„ncnlem, ut orsreiuus pro eo ck tuis."

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