z68 XIII. Von dem märkischen Stamme der von Slywin.
das pommersche Schloß Garthien, und wurde daselbst zum Hauptmanne bestellt. Nachder Hand leistete er dessen Nachfolger, dem Markgrafen Albrecht, wichtige Dienste; dennals dieser den Nürnbergern bey Gravenburg ein hartes Tressen lieferte, brach Hans vonGchliebcn zu rechter Zeit aus einem Hinterhalt hervor und entschied den Sieg (i).
Im Jahr 1460 wurde Liborius von Slivcn zum Iohanniterordens-Heermelstcrin derMark erwählt; Dithmar, der es versichert, sagt dabey: Glicven habe die erlangteWürde nur ein Jahr bekleidet; allein dieses ist ein Irrthum oder ein Druckfehler, denner bewürkte noch im Jahr 1466 die papstliche Bestätigung des sogenannten Hein,bachi-schen Vergleichs, wodurch das Verhältniß zwifchen des Ordenspriorat in Deutschlandund dem Heermeisterthum festgestellt wird (s). Der Vergleich war bereits iZZs gesschlössen worden; Slievcn starb 147» (z).
Balthasar von Slpmen , Hauptmann auf Trebin, war Zeuge bey der Bestäti-gung, welche Markgraf Friedrich von Brandenburg über den Heimbachischen Versgleich ertheilte. (4). Dieser Balthafar. ist bey mehr Verhandlungen zugegen ge-wesen»
Ein anderer Balrazar von Schlichen, Domprobst zu Lebus, bezeuget 1469 dieStifwngSurkunde des Catharincn-Klosters zu Sccndal (5).
Hans
(l) Peckenstein und andere»
(s) S. Beylage Mo. 4?»
(Z) Hasse Vefchi6)te des JvhannitersrdtNs.
(4) S. Beylage Mo. 4Z»
(Z) Angeli Chronies»