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Nachricht von einigen Häusern des Geschlechts der von Schlieffen oder Schlieben vor Alters Sliwin oder Sliwingen
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2O4 VI. Von besondern Personen des pommerschen Stammes/, bis auf

Vorhanden; allein in dem alten pergamentenen Kotbuche des Colbergifchcn Salzwerks stehtvon der sechsten Pfanstätte folgendes aufgezeichnet: „desöste hört tho Schnelcken hilgen„ Geest, de dar Peter Schief tho gcwen heft'^ und eine Verordnung, welche die Schlies-sen im Zahr 1612 jener löblichen Anstalt wegen festsetzten, besagt gleich Anfangs, daß sienur eine Erneuerung derjenigen sey, die von ihren Voraltern schon vor drey Jahrhunder-ten gemacht worden (1); dieses führet also in dieZciten des einen oder des andern Peters.Auch hat sich einer von ihnen den Weg zum Himmel dadurch zu bahnen gesucht, daß ervierzehn Morgen Land zn einem ewigen Lichte in die Dvmk-rche geschenkt. Ob es ebenderselbe sey, welcher durch Erschaffung des Armenhauses zu einem immerwährenden Wohl-thäter des leidenden Nächsten geworden ist, weiß man nicht. Beyde Stiftungen habenein frommes An sehn. Aber wenn gute Werke eine ewige Dauer und eine ewige Beloh-nung verdienen: so sind eS ohne Zweifel nur die, welche das Beßte der Menschheit zurAbsicht haben»

Zu Ende des dreyzehnten Jahrhunderts zeigt sich auch in einigen pommerschen Ur-kunden ein Ritter Reimar Schalipe.

Allem Ansehn nach gehört dieser Name unter die mannigfaltigen Verunstaltungender Namen Sltwm, wovon man zuvor einige Beyspiele geliefert hat. Die Buchsta-ben b. p. v. und w. werden vielfältig einer für den andern gesetzt, und die grobe 'Ausspra-che, welche man den Hinterpsmmern vorwirst, schuf vermuthlich ein a, wo keines seynmußte (2). So findet sich unter manchen andern das fränkische Geschlecht der von

Berlichin-

(1) S-, Beylage x;»

(z) Diese Vermuthung wirb auch durch die Beyspiele gerechtfertigt, welche Estor von ähnli-chen Fällen mit folgenden Worten anführt:

Unter den sächsischen und voigtlandischen Geschlechten finde ich am ersten die Zuna-men im Jahr izz? als ....... Meinholdeu von Kozzimdude (Kosvot) :c.

. . . ........ Gleichwol haben die Zunamen ourch die ungeschickte

Schreibart und Banernfprache gar unterschiedene Gestalt überkommen , also findet mandas Geschlecht der von Kospot 1) Kospoda, 2) Kosboda, z.) Koszdoda, 4) Kosseboth,5) Cospot, 6)Eoßbodt, 7)Koßebodt, 8)Kosbade. y) Kozebude, 10)Cvzebude, ii)Koz»genbode, ,z) Eoßebhodt, iz) Koffbeden, 14) Koßwede, iZ)Kossebud, 16) Kodebuzen,z?) Gotebuz, lb)Koßebodt, iz) Eossebade.