der von Slavin.
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Germanier beschwarmten das heutige pontmern zu Tacitus Zeiten; wann undwarum sie sich daraus verloren, ist unbekannt. Hernach findet man es an ihrer stattvon lVcndcn, die man auch Slaven nannte, angebauet. Diese sind wie jene ein Haupt-volk unter den Erdbewohnern. Sie erstreckten sich Deutschland gegen Osten, vom Asia-tischen Meere bis an das EiSmeer. Ihre Sprache reden noch Dalmatier, Slavonier,Mähren, Böhmen, Polen, Russen, in verschiedenen Mundarten.
So weit die Geschichte reicht, sieht man diese grosse Völkerschaft von keinem allge-meinen Oberhaupte beherrscht, sondern, wie die alten Deutschen, unter manche bald grösse-re bald kleinere Gebieter zertheilt; und Pommern hatte ^(wenigstens in spätern Zeiten)
auch
„ wollen. Demnach bekennen und bezeuqen Wir in Kraft Unsers offenen Briefs, wie dann„ohne daS in unserm Fürstenthum und Landen notorium und kundbar, daß obgedachter„ Antonius Schlieff ehrlichen adelichen Standes, a»S einem uralten, guten vornehmen„adelichen Geschlecht, dieses Landes der Schliessen vonDreysow entsprossen undherkom«„me», unbefleckter Ebe- von christlichen, ehrlichen vornehmen, wohlangesehenen, unbe«„schuldencn Aeltern, allhier in Unserer Stiftsstadt Cö-slin gezeugt und gebohren, zu Got-tesfurcht und allem guten adelich erzogen sey, und sich von Jugend auf immer und alle„Wege zu ritterlichen, adelichen Tugenden und Thaten geneigt und geflissen erzeigt, und„und sonstcn in seinem Thun und Wandel allenthalben, insonderheit gegen Uns mit un,„ tertbänigem Gehorsam, und treuer Gcwärtigkeit also verhalten , daß Wir nicht allein„darod Genügen und Gefallen getragen, sondern auch ibn in unsere Bestallung, wann„er nicht an auslandischen Oertern, mit seinen Dienste» sich einen Namen zu machen Lust„und Liebe hätte, zu nehmen geneigt wären, und ihn vornehmer Aemter, und grosser Ve-„förderung wohl würdig achten, in Massen dann seine Vorfahren in und ausserhalb Lau»„des zu vornehmen Verrichtungen in Aemtern gebraucht worden, und sich dann wohl„verdient gemacht, auch zum Theil in Kriegsläuften ansehnliche hohe Befehlige mitRuhm„und Ehre bedient, und vorgesehn haben; Und ist hierauf an aller Männigl. nach Stan-„deöhoheit. Würde und Gelegenheit Unser gebührliches Bitten, Gesinnen und Begehren,„dem mehrgenannten Eapitain Anton Schliessen vor eine solche aus einem uralten, vor-„ nehmen, adelichen Geschlecht geborne adeliche, rittcrmassige Person zu halten, und er-nennen ihn aller adelichen Privilegien, Ehren und Vorzugs genießen, und zu aller er»„sprießlichen Hülfe, Vorschub und Beförderung ihm Gnädigst, Gnädig, Günstig und in„Freondschaft befohlen seyn lassen wollen. Das seynd Wir an einem jeden, nach Stan-„desgebühr zu verdienen, zu erwiedern, erkennen, geflissen, geneigt und erbötig. In„mchrer Urkund obgeletztem allem haben Wir diesen Brief mit eigener Hand unterschrie»„ben, und daran Unser Fürstl. Jnss gel wohl wissentlich hangen lassen. Geschehen und„gegeben auf Unserm Fürstl, Hause Eöslin den 17. Jauuarii im Jahr noch der Geburt„unsers Heilandes und Seligmachcrs ein tausind sechshundert und siebenzehn."
(Q 8.) MNP.