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Nachricht von einigen Häusern des Geschlechts der von Schlieffen oder Schlieben vor Alters Sliwin oder Sliwingen
Entstehung
Seite
174
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tl) Llzon, hat das Zeugniß abgeschrieben, Schötgcn aber drucken lassen.Wort zu Wort:

Hier ist es von

„ Wir Franz von Gottes Gnaden, Herzog zu Stettin, Pommern, der Cassuben und"Wenden, Fürst zu Rügen, erwählter Bischof zu Cammin, Graf zu Gntzkow. und Herr/ Lauenburg und Butowzc. geben allen und jeglichen, denen unser offener Brief"furkommt, zu vernehmen, daß der ehrenveste und mannhafte von Römisch-Kayserlicker

getreuer Antonius Schlieff von Drcvsow"Uns schnst .ch surbracyt. was Massen er seine Jugend und Jahre bishero meh.enthcils,ww Uns selbst wohl wissend. ausserhalb seines Vaterlandes zugebracht, auch ferner so„lange es Gottes gnädiger Wille seyn würde, an fremden Verirrn zu Bestätigung, Bey,"beHaltung, und mehrer Beförderung, eines rühmlichen guten cwigwahrcnden Namens„und Angedenken sich aufzuhalten, und zu begehenden Gelegenheiten, nach dem Eremvcl„seinerVorsahren in Kriegs und andern vornehmen,ehrlichen und rittermassiqen Händeln„und Gewerben brauchen zulassen, Vorhabens und entschlossen, darneben untertkänia„bittende, weil nach der Welt Lauf von fremder unbekannter Leute Herkommen, und Gr-"legcnheit gemeiniglich allerley lucheiu zu fallen pflegen, und zum oftern sich zutraue da?"dieselbe andern ihreö Gleichen an Stand und Tugenden wegen derUnbekanntniß hinten"angesetzt werden, und ihme solches, da ihn etwa dergleichen Unrath treffen sollte so„viel möglich zu verhüten und abzuwenden, eine glaubhafte Urkund seines Standes und„ Geburt fast dienlich seyn konnte. Wir als seine ordentliche Landcsfürstl. Obrigkeit ae-„ruheten, ihme eine solche Kundschaft seiner ehrliche» Ankunft, Geburt und Verhaltens„so viel Uns davon bewußt und in Erfahrung gebracht, zu besserer Beförderung seinesJntentö tu Gnaden zu ertheilen." > » i

„Wann Uns dann vorgenannten Antonii Schliessen Stand, Herkommen und Person,„wie dann seine Anverwandten zum gröstentbeil wohlbekannt, und sein unretthäniaeS„ Suchen nicht unziemlich befunden, haben Wir ihm diese gebetene Kundschaft nicht z«„verweigeren gewußt, sondern der Wahrheit zu Steuer gern in Gnaden widerfahren lassen

hätten sie die Schliessen nicht übergehen können. Denn ausser den Gütern welche dieseetwan damals in andern Landern besitzen mogren, und von welchen noch warcnsdorffin Böhmen bekannt ist, gehörte ihnen in Pommern noch ihr altväterliches Lehn zu Drev-sow, nach welchem sie sich auch manchmal nannten. Und ungefehr lim eben die^Zeit'da Ludinus das Land aufnahm, Micraelius es beschrieb , keiner von beyden aber derSchliessen erwähnte (l6i7), gab Herzog Franz in Pommern, Bischof zu Cammin vor-gebuchtem Anton von Schliessen, der in römisch-kaiserlichen Kriegsdiensten stand, einauthentisches Zeugniß, daß er von einem uralten vornehmen adelichen Geschlechte des Lan-des, und für eine aus solchem entsprossene rittermässige Pcrson zu halten sey. (l) — Die

Nachrichten von seinem Gesippe wird ein flüchtiger Blick auf den Zustand PommernS imzwölften und dreyzehnten Jahrhundert erläutern»

Germam'er

V. Von dein pommerschen Stamme