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Nachricht von einigen Häusern des Geschlechts der von Schlieffen oder Schlieben vor Alters Sliwin oder Sliwingen
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10 II. Von der Beschaffenheit des deutschen Adels

rathen gehalten worden; Stellen alter Schriften beweisen vielmehr das Gegentheil (i).Aber zwischen den beyden ersten und den zween folgenden Ordnungen waren dergleichenVerbindungen unerlaubt, oder wenn sie statt hatten, so folgten die darinn erzeugten Kin-der der ärgeren Hand, das ist, man rechnete sie zu der niedrigsten der ungleichen Ord-nungen ihrer Acltcrn.

In Rücksicht aufdie deutschen Stamme insgesamt, lassen sich also jene vier Menschen-vrdnungen bequemer auf zwey Hauptklassen herabsetzen ; nämlich auf die welche erblicheVorzüge genoß, und auf die, welche dieselben entbehren mußte. Franken oder Athelln-ge und Lreygedohrne, scheinen im Grunde nur Unlcrabtheilungcn von der einen; Frey-gelassene — die neuen wenigstens — und Eigene aber von der andern gewesen zu seyn»Die durch Geburt bevorzuget« Klasse ist in der That als die edle anzusehen»

Auch war bey unsern Vorvätern, frey und edel, mehrentheils gleichbedeutend, (2)auch denjenigen, welche ein günstiges Schicksal unter die Mächtigsten des Volks erhobenhatte, gereichte eine unbefleckte Freygebohrenheit zur grosien Ehre; der geringste Scheineines dienstbaren Ursprungs , zum empfindlichsten Schimpfe» Von der wesentlichstenKluft, welche man sich zwischen Menschen und Menschen zu denken wusie, machten

Freyge-

(1) Li/?'ai?c?» sccepit muliercm, sc sperst, guocl tlt, ck poltca invenit, guoänon ett äimittst esm , ti vult, A sccipist sliain, Lap. reg. trsnc. npucl Lalu?, 'ls, i»p. l8>.

(2) Unter manchen Beyspielen, sey hievon deren eins aus dem Schwabenspiegel nach Schil-lert Ausgabe angeführt; „ gct kck sin n ip «e cliu iü uinitreitallekenliKint...»„ ciem Kinlle soll cler mutter »«e-fe/e» nickt sckscien" 8rey hat ohne Zweifel eben dieBedeutung bey dem Thurlin einem Dichter des dreyzehnten Jahrhunderts welchen derGelehrte Herr tzasparson aus der prächtigen Casselschen Handschrift durch den Druck be-kannt macht:

Öuck sgeren ki cli noi grurrenmockten ktannes lip mit Ivlinne8ni s nickt neren XuniZinneLi >varen «lock von art

an einem andern Ort:

nu kat ir in vencniüc pris irrunge»itt Kittern i so nol gelungenin unser cit <ies weil ick nicktun nenne clse ir ntiinnter me gesckicktKunigen, Vurüen, Lrsven, scc.