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Nachricht von einigen Häusern des Geschlechts der von Schlieffen oder Schlieben vor Alters Sliwin oder Sliwingen
Entstehung
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I. Einleitung.

Blos für die Abkömmlinge dcrHäuscr, welche er betritt, kann derselbe einigen Werthhaben; blos für sie wurde er niedergeschrieben; blos für sie schritt man zum Druck, weildie benölhigte Anzahl gleichlautender Exemplare leichter und sicherer durch die Presse,als von der Hand emeS Abschreibers zu erhalten stand. Zezt, da andere seit der erstenAustage eingelaufene Nachrichten vergönnt haben, den Aufsatz etwas zu erweitern, laßtman geschehen, daß er, unter der endlosen Menge unerheblicher Schriften, öffentlicher anslicht komme. Was von geringer Art ist, das wird in einem grossen Haufen, entwederselten beobachtet, oder doch schleunig vergessen; und ob diese Frucht Verlorner Stundenvom Kunsirichter oder vom lcser auf einen Augenblick bemerkt, gelobt, getadelt, odergar nicht wahrgenommen werde; daran liegt eben so wenig, als welcher von solchen Fäl-len dein gemeinen Kriegsknechte einer zahlreichen Schaar, bey der Heerschau (A) vonSeiten des Muster Herrn, oder der Umstehenden begegnete

Sich von allem, was der Aufsatz enthalt, richtige Begriffe zu machen; dazu dürftees vielleicht manchen von denjenigen , welchen er eigentlich gewidmet ist, an hinlänglichenKenntnissen der Sitten ihrer Bärer gebrechen. Erläuterungen, deren Sachverständigenicht bedürfen, sind für 'Ankündige derselben nothwendig. Diesen zu Gefallen, wird mandie Beschaffenheit des deutschen Adels, in alten und mittlern Zeiten, zuvor ein wo,mg schildern, ehe man von dem Sliwmschen Geschlechte überhaupt, von seinen verschie,denen Aeften und von ihren einzelnen Absprößlingcn die Nachrichten liefert, welcheman davon hat sammlen können.

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(l) Man erlaube uns hier, eine Truppcnttesichtigung, nicht wie der Ausländer, sonderngleich unsern Vätern, zu nennen; denn wir zweifeln, daß dafür ein eigentlichererName zu finden sey, als der, womit diese sie belegten; obschvn die Move ihn längstverbannt hat. Passende Ausbrücke, sotten billig in keiner Sprache abkommen, noch we-niger ans der uuftigen, durch fremde Wörter, wenn eben so gute einheimische vorhandensind, verdrängt werden. Mx ist zu reich an Eigenthum, als daß ihr das gränzenloseRauben der englischen anstehe, oder sie desselben in eben derMaassc bedürfte; und wäredem Urheber dieses Aufsatzes vergönnt, ein deutscher Schriftsteller, vorncmttch einer dergelesenen zu seyn: so wurde er es für Pflicht erachten, durch Beyspiele nicht minder,«lö durch Ermahnung seine Landsleute von entbehrlichem Borgen abznrathen»