Nützliches Allerlei.
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Kasserolle, thut ^ Pfd. Zucker, den Saft von 2—3 Zitronen,nebst dem Weißen von 2 Eiern dazu, läßt es unter beständigemAufziehen noch einmal aufkochen, gießt es zum Klarwerden durcheine Serviette und füllt es m Bouteillen.
868. Kirschwasser.
Auf Z Maas Wasser nimmt mau ^ Pfd. trockne saure Kirfcheu,stößt diese mit den Kernen klein, läßt sie ^ Stunde kochen, schlägt2 geklopfte Eiweiß darunter, läßt es unter immerwährendem Auf-ziehen einmal aufkochen, filtrirt es durch eine Serviette, thutZucker und Zitronensaft dazu und verwahrt es in Bouteillen.
869. Tafel-Bouillon-
Man löst das Nückgrath eines Rindes bis zum Kopf heraus,ebenso wie bei einem Schweine. Will man aber einen englischenBraten haben, so läßt man dieses Stück ganz, und behilft sichmit den anderen Knochen. Dieses Rückgrat!) wird recht kleingehackt, so wie alle Knochen des Kopses, die Beine und derSchweif, ä Kalbsfüße, 2 alte Hühner, 4 Pfd. Kalbfleisch und4 Pfd. mageres Hammelfleisch. Alles dieses wird ohne Salz,mit allerhand Wurzelwerk, etwas Pfefferkörner und 2 Lorbeerblätterin einem Kessel 6—8 Stunden lang gekocht, bis es steif wirdund wie Tischlerleim aussieht. Um nun zn wissen, ob es gut ist,gießt man ein wenig auf einen Zinnteller und läßt es erkalten;wird es dann steif und fest, so gießt man die Masse durch einHaarsieb auf platte Gefäße, so daß die Tafel-Bouillon etwa einenFinger dick wird. Ist es kalt geworden, so schneidet man viereckigeStücke davon, zwei Finger breit ins Quadrat, welche man danngehörig trocknen läßt und an einem trocknen Orte aufbewahrt.Haben die Stücke die oben bemerkte Größe und Dicke, so ist einsderselben hinreichend sür 5—6 Personen, indem man es mitkochendem Wasser auflöst, und das nöthige Salz und was manwill dazu thut, d. h. Gerstengraupen, Reiß, Nudeln :e.
876. Most-Senf.
Süßen hellen Aepselmost (in Ermanglung von Traubenmost)kocht man in einem irdnen Topf auf z ein, während man ihn