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Hessisches Kochbuch
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229
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Kleines Backwerk.

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wenn sie gcchr geworden, aus den Papierkasten, schneide sie gleichwarm in Finger dicke Scheiben, und röste sie im Ofen schön gelb.Diese Kuchen halten sich sehr lange.

63V. Croquantcn.

1 Pfd. recht sein zerriebene und durchgesiebte Stärke, undZ Pfd. fein gestoßenen Zucker, macht man mit 3 Eierweiß undeinem wenig Rheinwein zu einem festen Teige, rollt ihn aus wieeinen Strohhalm dick, sticht mit blechcnen Formen Figuren daraus,legt diese auf eine mit Mandelöl bestrichenes Blech, backt sie ineinem nicht zn heißen Ofen gahr, nnd überstreicht sie, während sienoch heiß sind, mit Zuckerguß, der von einem Eiweiß und rechtfein gestoßenem Zucker bereitet wird, indem man ihn mit einemsilbernen Löffel so lange rührt, bis er ganz dick nnd weiß ist. Anchkann man diesen znm Theil mit etwas aufgelöster Cochenille, undzum Theil mit Spinatsaft nach Belieben färben und nach eignerIdee dann das Gebackene damit verzieren.

631. Umerzogenes Bisquit.

Von einem nicht ganz frischen Bisquitkuchen schneidet manWürfel, etwa 2 Finger breit hoch, und überzieht diese mit demim vorigen Artikel beschriebenen Zuckerguß, jedoch immer nur aufder zu oben gelegenen Seite, und läßt diese erst im lauwarmenOfen trocknen, ehe man zu einer der andern Seite übergeht.

K32. Malthcser Kuchen.

^ Pfd. süße Mandeln werden mit etwas Eiweiß recht feingestoßen, alsdann mit ^ Pfd. Zucker und 16 Eidotter ^ Stundetüchtig gerührt, die abgeriebene Schaale von 1 Zitrone und 4 Lothausgelassene Bntter dazu gethan, und zuletzt ^ Pfd. feines Mehlund das zu Schnee geschlagene Weiße von 8 Eiern langsamdarunter gezogen. Hieraus füllt man die Masse in mit Butterausgestrichene Pastetenförmchen, doch macht man sie nicht ganz voll,und läßt sie ^ Stunde langsam backen.