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Gelse.
man sie an einem möglichst kühlen Ort recht steif werden, undstülpt sie auf die Schüssel.
3K8. Gelee von Erdbeeren.
Man bereitet entweder obige Gelee von Rheinwein mittelstKalbsfüßen, oder bedient sich statt dieser überhaupt des geraspeltenHirschhorns oder der Gelatine; bei dem Hirschhorn ist zu bemerken,daß das fein geraspelte besser ist, als das weiße längliche. Eswird so lange mit kaltem Wasser gewaschen, bis dieses nicht mehrdavon getrübt wird. Dann setzt man es, Pfd. mit 2—2^ MaasWasser aufs Feuer und läßt es, ohne es umzurühren, 4—S Stundenkochen, hütet es aber vor dem Ueberkochen, was es sehr leichtthut. Wenn es nun bis auf 1—1^ Schoppen eingekocht ist, sogiebt man es durch eine Serviette oder fehr feines Haarsieb undläßt es stehen, bis sich das Trübe zu Boden gesetzt hat. Danngießt man das Helle nochmals durch eine Serviette, und verfährtweiter wie im vorigen Artikel beschrieben worden. Bei dem Ein-gießen in die bestimmte Form rangirt man schöne reife Erdbeerenin dieselbe, nachdem man etwas Gelee darin hat herum laufenlassen, gießt dann auf eine jede einige Tropfen, damit sie sich nichtverrücken, und wenn dieses kalt und steif geworden, wieder einPaar Finger breit Gelee, dann wieder Erdbeeren besonders amRande hernm, und wieder Gelee. So fährt man fort, bis alleseingegossen ist, worauf man es an einem möglichst kühlen Ortvöllig fest werden läßt, und dann auf die Schüssel stülpt. Mankann auch den Gelee-Stand, wenn er durchgelaufen, noch einekurze Zeit ganz gelinde mit einigen Schoppen recht schöner Wald-erdbeeren auskochen lassen, doch ohne sie zu zerdrücken, und sodannes nochmals durchlaufen lassen.
5«9. RosewGelve.
Nachdem der oben beschriebene Gelöe-Stand entweder von5—6 Kalbsfüßen oder 1 — 1^ Pfd. Hirschhorn oder Gelatine ge-kocht und gehörig abgeklärt worden, giebt man ^ Schoppen desbesten doppelt abgezogenen Rosenwassers, den Saft von 6 Zitronen,