Suppen.
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kochende Bier unter beständigem Rühren dazu, und streut zuletztSemmel-Würfelchen in Butter geröstet, darüber.
42. Süße Graupensuppe.
Nachdem die Graupen wohl gelesen, setzt man sie mit Wasserauf das Feuer, und rührt sie fleißig, wenn sie anfangen sichdicklich zu kochen, indem man ein nicht zu kleines Stück frischeButter daran thut; es darf aber ja nicht zu viel Wasser wederim Anfang gleich, noch nachher auf einmal zugegossen werden, weilsie sich so schleimiger kochen. Ist dieses geschehen, so thut manZitronenschaale, etwas Zucker, weißen Wein, auf 8 bis 10 Personenetwa Glas, dazu und läßt es so zusammen langsam kochen biszum Anrichten, wo man denn die Zitronenschaale wieder zuvorherausnimmt.
43. Kirsch-Kalteschaale.
Hierzu läßt man die Steine aus einer Hinlänglichen Menge,entweder saurer oder halb spanischer schwarzer Kirschen, stößt jenein einem messingnen Mörser auf, uud bringt sowohl Kerne alsKirschen mit Z Wasser und ^ Wein, Zimmt Zucker und Zitronen-schaale aufs Feuer, läßt es tüchtig kochen, rührt etwas Stärkeoder besser Kartoffelmehl mit kaltem Wasser klar, giebt es unterbeständigem Rühren zu den Kirschen, läßt es ein paar Mal zu-sammen aufkochen, und treibt es durch das Haarsieb. Beim An-richten legt man entweder ausgesteinte Kirschen, oder in Buttergeröstete Semmelscheiben hinein, ^>der man schlägt Eiweiß zu Schnee,mischt zuletzt etwas auf Zitronenschaale abgeriebenen, gestoßenenZucker darunter, und läßt ihn einen Augenblick in der durchge-schlagenen Kalteschaale heiß werden, richtet sie damit an, und läßtsie an einem kühlen Orte erkalten. Auch ist es sehr wohlschmeckend,wenn man statt der Semmelscheiben oder des Eiweißschnees rechtdick geschlagenen süßen Schmand, oben auf legt, was aber erstkurz vor dem Serviren geschehen darf. Ueber diesen streut maneinige fein gestoßnc bittere Makronen.