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Da waren, abgesehen von Shaws Villenkolonie Bedford Park um 1880, die schönenArbeiterwohnhäuser in Leigh von George und Peto von 1885, dann vom Ausgangedes Jahrhunderts die vorbildlichen Arbeiterkolonien Port Sunlight bei Liverpoolund Bourneville bei Birmingham (s. S. 14) 1 . Man könnte auch auf die Siedlungs-typen holländischer und belgischer Beguinen- und Altmännerhäuser und derenraumbildende Anordnung zueinander hinweisen, schließlich auf die unberührtenwestfälischen und hessischen alten Dorfsiedlungen. Alle diese Dinge sind für deninteressierten Friedrich Alfred Krupp nicht ohne Anregung gewesen, ebenso dieenglische Gartenstadtbewegung und Ebenezar Howards viel verbreitetes Buch vomJahre 1898 über Gartenstädte 2 . Leider aber hat Friedrich Alfred Krupp die Aus-wirkung dieser Anregungen in seinen eigenen Siedlungen nicht mehr erlebt. Er,von Kind an die Sorge der Eltern wegen seines asthmatischen und rheumatischenLeidens und deshalb oft im Süden lebend, schloß am 22. November 1902, erst48 Jahre zählend, für immer seine gütigen Augen. Er hatte alle Welt beglückenwollen. Seine Erben führten sein Werk mit gleicher Liebe weiter.
Der Pate der englischen Siedlung ist das Wiederbeleben alter Volkskunst, sagenwir Heimatschutz. Volkskunst, alte Handwerkskunst, Sinn für städtebauliche An-
1 Vgl. Muthesius, „Das Englische Haus usw.". Berlin 1908. I. Abb. 98, 105, 106, 114,194—199.
2 ,,To-morrow, a peaceful Path to Real Reform." In zweiter Auflage 1902 genannt „GardenCities of To-morrow".
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Essen — Alfredshof.
Gartenfront eines Wohnhauses. Erbaut um 1910. Baubüro Fried. Krupp, A.-G.Baurat Dr. Robert Schmohl.