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IX.
Die Deutsche Werkbund-Ausstellung 1914 in Köln, kaum in allen Einzel-heiten vollendet, dann auch schon geschlossen durch den Ausbruch des Welt-krieges, hat sich durch die Zeitereignisse nicht unmittelbar auswirken können;leider, denn es war eine anschauliche Zusammenfassung aller damaligen künst-lerischen Bestrebungen zur Hebung unserer Bau- und Wohnkultur, der Bestrebun-gen der rheinischen Heimatschutzbewegung, wie des Deutschen Werkbundes. Derverdiente und kluge Ausstellungsorganisator, der geschäftsführende Vorsitzende,der auch den Gesamtplan der Ausstellung entworfen hatte, war Karl Rehorst. SeinName ist bezeichnend für den Charakter und die Absichten der Ausstellung: Re-horst, früher Provinzialkonservator der Provinz Sachsen, dann als Bürgermeistervon Köln der Schöpfer der Straßendurchbrüche im Dau und der Gürzenich- undZeppelinstraße (s. S. 38), war damals gleichzeitig Vorsitzender des „DeutschenBundes Heimatschutz" und Vorstandsmitglied des „Deutschen Werkbundes". DieKölner Ausstellung sollte die Bekrönung aller bisherigen Bestrebungen des Werk-bundes werden, dieser 1907 gegründeten Vereinigung von Künstlern, Handwerkern,Industriellen, Kaufleuten und Kunstfreunden zur Förderung von Qualitätsarbeitund geschmacklicher Werkarbeit, der „Veredelung der gewerblichen Arbeit imZusammenhang von Kunst und Handwerk durch Erziehung, Propaganda und ge-
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Köln-Deutz.Das Teehaus im Rheinpark. Erbaut 1914. Architekt Wilhelm Kreis.