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Neue Baukunst in den Rheinlanden : [eine Übersicht unserer baulichen Entwicklung seit der Jahrhundertwende]
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Köln Warenhaus Palatium.

Erbaut 1913. Architekt Wilhelm Kreis.

den letzten Zuckungen des Impressionismus auf Peter Cornelius hin, nicht auf denkunstgeschichtlich einrangierten Klassizisten, sondern auf den Komponisten strafferLinienzusammenhänge. Die Stilbezeichnungen Impressionismus und Expressionis-mus, der sich ebenfalls in Unterismen weiter auflöste wie der Impressionismus, sindeine Reaktionsparallele zum sogenannten Rokoko und sogenannten Klassizismus.So aufgefaßt wird auch Wilhelm Kreis die an sich wieder irreführende BezeichnungNeuklassizismus" bestehen lassen wollen! Wie weit nun in dem hier umschriebenenNeuklassizismus der starke suggestive Einfluß Behrens' von Bedeutung war fürseine baukünstlerischen Zeitgenossen, das mögen spätere Historiker feststellen,Der horizontale Stirnfries am Kölner Tietzhause war auch für den städtebau-lichen Zusammenhang mit der Nachbarschaft wichtig (Bild S.36, 39). Der Neubauliegt an einem neuen Straßendurchbruch, der die alte schmale Hohe Straße ent-lasten und quer zu ihr eine bequeme Verbindung vom Aachener Tor zur neuen Rhein-brücke schaffen sollte 1 . Die Stadt hatte den Bauherren und Baumeistern der Neu-

1 Alfred Stoß,Kölns neue Entwicklung" i. d. Zeitschrift d. Rhein. Vereins f. Denkmal-pflege u. Heimatschutz VIII (1914), S. 164ff. Dort auch ein anderer Straßendurchbruch behandelt,die neue Zeppelinstraße am Neumarkt.