Druckschrift 
Die Religion der Semiten
Seite
VII
Einzelbild herunterladen
 

Vorbemerkungen des Uebersetzers. VII

im Original der Fall ist; es giebt auch die einzelnen Abschnitte an, in dieich die Kapitel zerlegt habe. Dazu habe ich jedoch vorwiegend die Inhalts-angaben benutzt, die im Original auf den oberen Rand der Seiten gesetzt sind.Für die Uebersetzung ist das etwas reichhaltigere Verzeichnis der im Werkeangeführten oder besprochenen Bibelstellen neu ausgearbeitet worden. Ebensohabe ich das Sachregister ganz neu angefertigt; das im Original vorliegendeRegister hat dabei Verwertung gefunden. Das Vorwort, das Rob. Smithder ersten Auflage des Werkes vorausgeschickt hat, habe ich beibehalten,vor allem, weil hier die persönliche Beziehung des Verfassers zu seinem Werkehervortritt.

Noch mancherlei Kleinigkeiten, die immerhin nicht geringe Mühe er-forderten, seien mit der Bitte um freundliche Nachsicht bemerkt. Vor allemist es bei aller Aufmerksamkeit vielleicht nicht immer gelungen, in derTransscription orientalischer Namen und Texte das Abspringen oder die Ver-schiebung diakritischer Beizeichen zu verhindern. Als Transscription habeich die von derDeutschen Morgenländischen Gesellschaft" gebrauchte be-vorzugt, da sie sich am meisten eingebürgert hat und jedem leicht vertrautwird. Die beigefügte Aussprachebezeichnung soll nur dem Laien eine an-nähernd richtige Aussprache der Zeichen ermöglichen; den Massstab der Pho-netik wird man daher nicht an sie legen dürfen.

Die Citate aus den biblischen Schriften berücksichtigen zwar die Vers-einteilung der Lutherischen Bibel. Doch möchte ich für alttestamentlicheCitate, bei denen ein wissenschaftliches Verständnis des Urtextes oft von ent-scheidender Bedeutung ist, solche Leser, die des Hebräischen nicht mächtigsind, nachdrücklichst auf die von Herrn Professor Kautzsch herausge-gebene Uebersetzung des A. T. verweisen, falls sie die Untersuchung bis indie Quellen zu verfolgen wünschen. Auch die hier im Wortlaut mitgeteiltenalttestamentlichen Stellen schliessen sich an die genannte Uebersetzung, nichtan die Lutherische Bibel, an.

Habe ich damit die äussere Einrichtung der vorliegenden Uebersetzungdargelegt, so bleibt mir nur noch übrig, der persönlichen Beziehungen zu ge-denken, die für mich mit dieser Arbeit verknüpft sind.

Li herzlichster Dankbarkeit habe ich zunächst der Teilnahme und För-derung zu gedenken, die Herr Professor D. Kautzsch meiner Arbeit un-ablässig zugewendet hat. Es ist lediglich sein Verdienst, dass dieses bedeu-tende Werk nunmehr im deutschen Gewände vorliegt; denn ihm verdanke ichüberhaupt die Anregung zu dieser Arbeit, wie ich auch durch seine freund-liche Vermittelung die Möglichkeit ihrer Durchführung gewann. Aber auchweiterhin hat Herr Professor D. K a u t z s c h die Arbeit vielfach in der freund-lichsten Weise gefördert, insbesondere dadurch, dass er die Güte hatte, eineKorrektur zu lesen. Durch diese wertvolle Hülfe wurde ich vielfach zu einerschärferen oder glücklicheren Formulierung des Ausdrucks veranlasst. Ins-besondere wurde mir dadurch auch ermöglicht, einige Versehen und Schwächenin der Arbeit zu beseitigen. Für diese teilnahmvolle Förderung bleibe ichmeinem verehrten Lehrer zu herzlichstem Danke verpflichtet.

Sodann bin ich mehreren Gelehrten für ihren gütigen Rat in einzelnenFragen sehr zu Dank verpflichtet.

Herr Dr. Hans Stumme hatte die Freundlichkeit, die Angaben über die