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Die Religion der Semiten
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VIII
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YIIX Vorbemerkungen des Uebersetzers.

hamitische Sprachfamilie und ihre Beziehungen zum Semitischen zu prüfen.Zugleich hat er mir gestattet, auf seine im Manuscript abgeschlossene Gram-matik des Schilhischen" zu verweisen, deren baldiges Erscheinen zu erhoffenist. Für die Transscription libyscher Wortformen danke ich seiner Belehrungmehrfach die richtige Schreibung. Einige Angaben aus Keilinschriften, meistreligiösen Inhalts, hatte Herr Professor Dr. H. Zimmern die Güte, nach-zuprüfen, was ich im Interesse der Zuverlässigkeit ihrer Deutung als eine dan-kenswerte Hülfe empfinde. Ebenso hat Herr Professor Dr. G. Steindorffmich in Fragen der Aegyptologie freundlichst beraten; für die Geographieund Cultusgeschichte des alten Aegypten verdanke ich ihm eine wertvolleFörderung durch den Hinweis auf die neuen Funde von Flinders Petrie. DerStoff des Buches berührt sich vielfach mit der Cultur- und Religionsgeschichteder griechisch-römischen Welt. Dass ich mich für dieses schwierige Gebietin die Quellen einarbeiten konnte, danke ich ganz besonders Herrn GeheimratProfessor Dr. C. Wachsmuth. Durch seine persönliche Güte ist mir nichtnur die sehr reichhaltige Bibliothek des althistorischen Seminars in Leipzigzugänglich geworden; auch für die historische Arbeit im Altertum selbst binich von ihm in der wohlwollendsten Weise gefördert worden. Ich sehe darineine besonders dankenswerte Förderung und Bereicherung meiner Arbeiten.

Eine besondere Verpflichtung der Dankbarkeit verknüpft sich für michmit den beigefügten Abbildungen, die dem Originalwerke fehlen. Dass dievorliegende Uebersetzung um sie bereichert werden konnte, ist lediglich demfreundlichen Entgegenkommen des Herrn Verlegers zu danken. Indem HerrP. Siebeck einem kurzen Hinweis auf die Zweckmässigkeit derartiger Ab-bildung mit Interesse entgegenkam und die Beproduction der Vorlagen inZinkhochätzung veranlasste, hat er sich um dieses, wie schon um manchesandere Werk seines Verlages, ein dankenswertes, persönliches Verdienst er-worben. Aber auch anderweit habe ich vielfach Anlass, meinem Herrn Ver-leger für die persönliche Anteilnahme, die er meiner Arbeit gewidmet hat,aufrichtig dankbar zu sein.

Ich scheide damit von einer Arbeit, die mich vielfach gefördert und be-reichert hat, durch die ich mit stetig wachsender Bewunderung und Ver-ehrung für den heimgegangenen Verfasser erfüllt worden bin. Und darinsehe ich den schönsten Lohn für die oftmals nicht leichte ixnd vielfach müh-same Arbeit, die ich diesem Buche zuwenden konnte. Indem ich damit diesesWerk in deutschem Gewände ausgehen lasse, kann ich es nur mit dem Wunschebegleiten, dass auch seine neue Gestalt sich fähig erweise, den historischenSinn und die Tiefe der religiösen Anschauung, mit denen der Verfasser seinWerk beseelt hat, für weitere Kreise fruchtbar und segensreich zur Geltungzu bringen.

Leipzig, im April 1899.

R. Stube.