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Die Religion der Semiten
Seite
VI
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YJ Vorbemerkungen des Uebersetzers.

Smith ausgesprochene Anschauung ist dabei aber nicht unterdrückt, son-dern in einer Anmerkung mitgeteilt worden, wobei zugleich die Aenderungdurch Mitteilung des Quellemuaterials begründet worden ist.

Den reichhaltigen Anmerkungen des Werkes glaubte ich besondere Sorg-falt schuldig zu sein. Alle mir erreichbaren Citate habe ich nachgeprüft;einige englische und amerikanische Reiseberichte und ethnographische Werkesind mir leider nicht zugänglich gewesen. Doch hat die Nachprüfung derCitate eine so ausserordentliche Korrektheit des Originals ergeben, dass auchdiese Angaben volles Vertrauen beanspruchen können. In wenigen Fällen nursind mir Fehler in den Citaten oder Druckfehler begegnet, die beseitigt wordensind. Hoffentlich haben sich trotz aller Vorsicht nicht neue Druckfehler indie Citate eingeschlichen. Sollten solche noch übersehen worden sein, sowerde ich für jede Berichtigung besonders dankbar sein.

Die Citate der vorliegenden Uebersetzung streben vor allem danach, dengegebenen Beleg auch d e m leicht zugänglich zu machen, der mit der Litte-ratur noch nicht vertraut ist; denn das Werk ist nicht lediglich für Fach-leute bestimmt, sondern wendet sich ebenso sehr an die weiteren Kreise derGebildeten, die den religionswissenschaftlichen Forschungen ein Interesse ent-gegenbringen. Eine Verwertung der Citate aber wird erfahrungsmässig oftdadurch erschwert oder unmöglich gemacht, dass das angeführte Werk nurmit einem Stichwort oder mit einer Abkürzung bezeichnet ist, die nicht ohneweiteres verständlich sind. Für die hier gebrauchten, allgemein üblichen Ab-kürzungen verweise ich auf das Verzeichnis der Abkürzungen. Die Titel derangeführten Werke aber sind wenigstens soweit mitgeteilt worden, dass siedamit leicht erkennbar und zugänglich sind. Auch den Inhalt der Anmer-kungen glaubte ich zuweilen erweitern zu dürfen. Nicht jedem steht ein soumfangreiches Quellenmaterial sogleich zur Verfügung. Wo der Inhalt derQuelle nicht bereits in die Darstellung des Textes selbst verarbeitet war,habe ich deshalb den Text der Belege mitgeteilt. Nur solche Stellen,deren grosser Umfang oft mehrere Kapitel eines Autors einen Ab-druck verbot, wurden davon ausgeschlossen; doch ist ihr wesentlicher Inhaltwenigstens kurz angedeutet worden. Endlich ist der Inhalt mancher Anmer-kungen auch sachlich erweitert und eine Anzahl von Quellenbelegen beige-fügt worden. Zuweilen bot der Text Andeutungen, für die eine eingehendereErklärung vielleicht manchem Leser erwünscht sein konnte. In solchen Fällenhabe ich eigne Anmerkungen beigefügt. Alle diese Zusätze des Uebersetzerssind durch eckige Klammern bezeichnet. Ausserdem habe ich an den Stellendes Werkes, wo sich die Erörterung und Beweisführung nicht auf littera-rische Quellen, sondern auf archäologische Denkmäler Münzen, Gemmen,Statuen, Bauwerke stützt, die in Frage kommenden wichtigsten Monu-mente in Abbildungen beigefügt. Für eine Reihe von Erörterungen scheintmir eine Veranschaulichung durch die Denkmäler fast unbedingt erforderlich,mindestens aber wird sie für das Verständnis der Darstellung selbst eine be-cpieme Erleichterung bieten. Der Zweck der Abbildungen aber wäre vollauferreicht, wenn sie sich als ein nützliches Hülfsmittel dafür erwiesen.

Um eine leichte Uebersicht über den Inhalt zu ermöglichen, sind dieeinzelnen Kapitel durch besondere Ueberschriften in kleinere Abschnitte zer-legt worden. Auch das Inhaltsverzeichnis ist ausführlicher gestaltet, als es