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3 (1883)
Seite
576
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576 WIESBADER GLOSSEN.

Sprachschatz 3, S. 87. Grammatik 3, S. 457, putinna, wo einmittelhochdeutsches büten vermuthet wird: Renner 651, Diefen-bachs Wörterb. von 1470 S. 101 steht bütte, Engelhart 6341,Boner 48, 60 der Accusativ büten. Vgl. hier 135 ungebutden.134. *zubeda Kübel, Zuber. Bremer Wörterb. 5, S. 120 tubbe,329holländ. tobbe, Ducange dupia. Vgl. zober 142. 135. * un-

gebutden was nicht Bütte ist? Gefäss anderer Art? Vgl. 133gebutde. 136. scruba Bürste, stumpfer Besen, schwedisch

skrubba; vgl. Bremer Wörterb. 3, S. 698.699. Schmeller 3, S. 518.137. * bersiha scheint Schneidemesser Hacke zu bedeuten undgehört wohl zu bursa scalprum, angels. byrs; vgl. Sprachsch. 3,S. 215. Flanischianz aber ist wohl mit 164 Flanus Hegel ver-wandt. 138. * seckere gehört wohl zu sech PflugscharSprachsch. 6, S. 89. 139. gelleta gelte, Sprachsch. 4, S. 184gellida. 140. vierdel ein Mass, wie Teutonista 291". Sprach-schatz 5, S. 405. Dieterichs Flucht 8465. Renner 8255 vierdeil.141. carräda, der Strich über a zeigt keine Kürzung an, son-dern nur die Verbindung mit der auf der folgenden Zeilestehenden Endsilbe da. Es muss ein Gefäss sein, vielleicht inGestalt eines Schiffes; vgl. Sprachsch. 4, S. 466. 143. sesteresextarius Sprachsch. 6, S. 153 sextari, Casseler Gl. G b 17 sestar,Dasypod. 424" sester, angels. sester. 146. trehdere, Sprach-schatz 5, S. 520 hat trihtari und die Trier. Gl. werden angeführt,aber dort 15, 39 steht trainiere: so in dem Liederbuch, dasman der Hätzlerin beilegt, 35, 26. Schmeller 1, 473 trechtereaus alten Glossen, Diefenbach Wörterb. von 1470 S. 69-trichter.trechter Brem. Wörterb. 5, S. 100. 148. * düga Fassdaube,bei Ducange sowohl doga als dova. Wollte man dügä annehmen,einen Plur. Masc, den man hier erwartet, so müsste man denSing, düc ansetzen, wozu das holländ. duig passt. 149. bodunfundus, wie in den Trier. Gl. 15, 38 bei boden steht; vgl. Sprach-schatz 3, S.86. 151. puntlo v ch Spuntloch, in den Trier. Gl. 15, 38pfundloch spiraculum; aber jenes enthält das Richtige; vgl.Sprachsch. 3, S. 342. Diefenbach Wörterb. von 1470 S. 192. 193.153. grüz, in der Handschrift zwischen ceruisia Briczinz undhopfo, ist wohl das geschälte Getreide, Korn, das beim Brauendes Bieres verwendet wird; s. Haupt zu Engelhart 1116. Eraclius