200 D ER EPILOG ZUM ROLANDSLIEDE.
23t DER EPILOG ZUM ROLANDSLIEDE.
Zeitschrift für deutsches Alterthum. Herausgegeben von Moriz Haupt.Dritter Band. Leipzig, Weidmann'sche Buchhandlung. 1843. 8. S. 281—288.
i.1 u wünschen wir alle geliche 308 10
dem herzogin Hainriche
daz im got löne
diu matterjä diu ist scone;
diu suoze wir von im haben.
daz buoch hiez er vor (1. für) tragen 15
gescriben ze den Karlingen;
des gerte diu edele herzoginne,
eines riehen kuniges barn. _
mit den Hechten himil [wizen] scaren
nach werltlichen arbeiten 20
werdent si geleitet
unter allen erweiten gotes kinden
da si die ewigen mandunge vinden,
daz si sin ie gedähten.
daz man iz für brähte 25
in tiutische zungin gekeret,
da ist daz riche wol mite geret;
sine tugende dwungin in dar zuo.
wä lebet dehein furste nu,
dem ie so wol geseähe? 30
der herre der ist getriwe unt gewäre. 309
Nune mugen wir in disem zitedem kuninge Däviteniemen so wol geliehen,282 so den herzogen Hainrichen. 5
got gap ime die craftdaz er alle sine viande ervaht.die cristen hat er wol geeret,die heiden sint von im bekeret;daz erbet in von rehte an. 10
ze fluhte gewant er nie sin van:got tet in ie sigehaft.in sinem hove ne wirdet niemir naht,ich meine daz ewige lieht,