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3 (1883)
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425
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ÜBER DIE BBDEUTUNG DER DEUTSCHEN FINGERNAMEN. 42 5

viel als in Romana. 115. stultitia und sapientia statt stul-titiae und sapientias ist Unwissenheit, wie oben Zeile 12 sapienti.I ]6. 17. Über die Form weltun weltös, die nur noch in denFragm. theot. erscheint, ist Gramm. I 2 , S. 885 nachzusehen.I 17. de temetipsum mit einem Sprachfehler; vgl. zu I 19. pidih selpan finde ich in den Sprachschatz weder bei bi 3, S. 10noch bei Selb 6, S. 200 und 211212, wo es jedes Mal hingehört, eingetragen. I 19. simplun nicht simplum, wie imSprachschatz 6, S. 26 angenommen wird. de me ipsum wieI 17 de temetipsum. 119. 20. Bei bonü ist der erste Strichdes u in der Abbildung etwas mehr gekrümmt als in der Hand-schrift: an bona darf man daher nicht denken, upile kann nurder Plur. Masc. sein, mithin enthält das latein. malas einenFehler. I 20. cötiu kann, da nach dem Sprachschatz 4,

S. 155 der Sing. Femin. nur in der schwachen Form oder un-flectiert erscheint, bloss als Plur. Neutr. stehen, und so ist esauch in den Sprachschatz 1, S. 157 eingetragen. Mithin istbonas wiederum fehlerhaft wie das vorhergehende malas; ichvermuthe, es fehlt discernere untarsceidan, und der vollständigeSatz, richtig abgefasst, wäre gewesen cot ist untarsceidan upiliuanti cötiu.

ÜBER DIE BEDEUTUNG DER DEUTSCHEN FINGERNAMEN.

In den Anmerkungen zu den Casseler Glossen E 15. 16 477habe ich die deutschen Fingernamen aus den verschiedenen 53Zeiten, soweit ich dazu gelangen konnte, zusammengestelltund will" hier eine Untersuchung über die Bedeutung dieserNamen anknüpfen; leicht möchten Gedanken und Begriffe derältesten Zeit darin ihre Spur hinterlassen haben. Ich be-schränke mich auf die germanischen Stämme und berücksichtigeandere, zumal fern liegende Sprachen nur so weit als sie zurErläuterung beitragen: ich kann dies um so eher als eine eben(1847) erschienene Schrift von Pott über die quinare und vige-simale Zählmethode bei Völkern aller Welttheile einen Anhangüber Fingernamen enthält, der auf diesem langen Weg einegute Strecke zurücklegt; meine Arbeit war schon zu Endegeführt, als das gelehrte Buch mir zukam. Näher meinem